//
du liest...
Wegweiser

Denominationen

Für den Außenstehenden mag die Vielzahl von christlichen Glaubensrichtungen erschreckend sein, zeigt sie doch, wie uneins Christen untereinander sind und wie unmöglich doch das Finden des wahren Glaubens sein muss. Jede Kirche muss für sich in Anspruch nehmen, den rechten Glauben zu leben und zu lehren, da sie sich sonst ihrer Daseinsberechtigung beraubte. Aber: Wandel muss möglich sein, denn auch Kirchen werden von Menschen geleitet und Menschen sind von Natur aus nicht irrtumsfrei. Auch viele Menschen in einer Gruppe sind nicht irrtumsfrei.
Wer nach Gott sucht, stößt unweigerlich auf die Bibel. Im Neuen Testament ist ganz klar hervorgehoben, dass die Gemeinde unbedingt vonnöten ist, um als Christ leben zu können. Der eigene Glaube verkümmert ohne die ständige Auffrischung in der Gemeinde und die Korrektur durch die Mitglieder dieser Gemeinde. Die (Orts-)Gemeinde ist der real existierende Leib des Herrn. Jesus will mit uns (Mehrzahl!) an seiner Kirche bauen. Dazu bedarf es vieler Gaben. Nicht jeder verfügt über alle diese Gaben und so ergänzen sich Gemeindemitglieder und ergeben ein großes Ganzes.
Somit kann der Suchende durch z.B. Lesen in der Bibel oder Besuch von christlichen Veranstaltungen zum Glauben kommen, aber er kann ihn nur bewahren in der Auseinandersetzung mit und der Eingliederung in eine Gemeinde.
Gleich für welche Gemeinde(-form) man sich letztlich entscheidet, so sollte sich diese Gemeinde immer an der Bibel prüfen lassen. Wenn sie diese Prüfung nicht besteht, so muss ein jeder seine Konsequenzen daraus ziehen.

Großkirchen

Die Großkirchen (römisch-katholische und evangelische Landeskirche) bieten sich stets als erster Anlaufpunkt an, da sie in fast jedem Ort präsent sind. Auch die Gebäude sind meist leicht zu finden, da der Kirchturm die meisten anderen Gebäude in der Umgebung überragt. Und wenn nicht, so weiß doch wenigstens der ortskundige Passant den Weg zu weisen.

Freie Gemeinden

Freie Gemeinden sind unabhängig von den Großkirchen und unterhalten im Allgemeinen keine strengen hierarchischen Strukturen. Zuweilen findet man Hinweisschilder auf die Gemeinderäume, aber wenn man dann davor steht, meint man oft verkehrt zu sein. Es gibt keinen Kirchturm und auch der Ort ist nicht besonders hervorgehoben. Außer einem Schild weist oftmals nichts auf das Gemeindehaus hin. Es kann in einem ganz normalen Wohnviertel als ganz normales Haus existieren oder aber die Gemeinde lebt zur Untermiete in einer Halle o.ä.

Erinnern wir uns aber, wie vor 2000 Jahren alles angefangen hat. Die Jerusalemer Urgemeinde hat nicht gleich damit begonnen, riesige Tempel zu Ehren des Herrn zu bauen. Man traf sich in Wohnhäusern und erst viel später wurden eigens für den Gottesdienst geschaffene Räume genutzt.

Also: keine Angst vor großen Tieren, aber auch die kleinen haben ihren Reiz 😉

Advertisements

Über Michael Richter

https://jakobamjabbok.wordpress.com/2010/07/23/zur-person/

Diskussionen

Es gibt noch keine Kommentare.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

Kategorien

Monatsarchiv

%d Bloggern gefällt das: