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Warum?

Ich hatte schon lange den Wunsch, mehr für Jesus zu tun. Da ich selbst erst spät zum Glauben fand, will ich hier auch eine Art zentrale Anlaufstelle für alle Suchenden anbieten. Denn: eigentlich machen Kirchen keine Werbung für sich. Und Jesus lächelt uns auch nicht von Werbeplakaten herab an. Aber er ruft nach uns. Nach mir und Dir und Ihnen. Jeden Tag. Ich habe ihn lange nicht gehört. Zu schwach war der Glaube, der mir von der Amtskirche mitgegeben wurde. Zu stark die Erinnerung an langweilige Gottesdienste und nichtssagende religiöse Inhalte. Selbst mein Kirchenaustritt rief keinerlei Reaktion seitens eines Geistlichen hervor. Niemanden kümmerte es. Im Nachhinein stimmt mich das sehr traurig und nachdenklich.
Wir sind alle mit so vielen wichtigen Dingen beschäftigt und dröhnen uns bis zum Umfallen mit Arbeit und Aktivitäten jeder Art zu, wohlwissend, dass wir alle nach einem besseren und erfüllteren Leben suchen. Wir meinen dies zu finden im beruflichen Erfolg, in der großen Liebe oder im Ausstieg aus dieser Gesellschaft. Wir suchen in fernöstlichen Religionen nach einem Heil, dass diese nicht bieten können. Viele fallen auf Sekten herein, die nur eins wollen: Geld von und Macht über willenlose Sklaven.
Jeder möchte nach seinem Gusto glücklich werden. Das hat uns Gott von Anfang an erlaubt. Glücklich sein können wir aber nur mit Gott. Er schuf den Menschen als Mann und Frau und setzte beide in eine perfekte Welt. Sie war vollständig und rein. Sie bot alles, inklusive des Baumes der Erkenntnis, dessen Frucht uns gottgleich machte, da wir dadurch lernten, Gut und Böse zu unterscheiden. Vorher gab es dafür keine Notwendigkeit. Es gab nur Gut, Frieden, Glück, Nähe zu Gott. Doch mit dem Sündenfall war all dies vorbei. Der Mensch hatte jetzt nicht nur die Erkenntnis, sondern auch die Verantwortung. Er musste arbeiten, um über die Runden zu kommen. Er konnte sich dabei immer noch und jederzeit Gott anvertrauen und versuchen, ihm so nahe wie möglich zu sein. Dies gelang Kain nicht und vielen der Nachkommen von Adam und Eva.
Schließlich wurde es selbst dem gütigen und wohlwollenden Herrn zuviel und er vernichtete nahezu seine gesamte Schöpfung. Ganze acht Menschen überlebten und mit ihnen viele Tierarten. Diese Tat reute ihn zutiefst und er gab uns allen das Versprechen, nie wieder eine globale Vernichtung zu initiieren. Als Zeichen dieses Bundes sandte er uns den Regenbogen.
Daran sollten wir denken, wenn wir wieder mal einen sehen.
Die Wissenschaft hat uns erklärt, wie so ein Regenbogen (von dem ja auch immer zwei auftreten) entsteht. Gott hätte diese Welt aber auch mit anderen physikalischen Gesetzmäßigkeiten ausstatten können, so dass der Regenbogen entweder gar nicht oder vielleicht in anderer Form oder anderen Farben erscheinen würde. Apropos Wissenschaft: Stand der Wissenschaft war einstmals, dass der Mensch nicht würde fliegen können. Stand der Wissenschaft war dereinst, dass bestimmte Krankheiten unheilbar wären. Die Wissenschaft hat auch Krankheiten mit Aderlass bis zum Tod bekämpft. Seien wir uns also bei jeder theologischen Diskussion bewusst, dass die Wissenschaft einen Stand hat, der schon Morgen überholt sein kann. Viele Forschungen basieren auf Theorien: Evolutionstheorie, Urknalltheorie, Relativitätstheorie. Hüten wir uns also, die Glaubenswahrheit mit wissenschaftlichen Wahrheiten widerlegen zu wollen. In einem liberalen Staatswesen sollten beide Meinungen uneingeschränkt nebeneinander existieren dürfen. Der Einzelne muss selbst entscheiden dürfen, was oder wem er glaubt.
Mein Weg im Unglauben war keineswegs beschwerlich. Sozial und finanziell konnte ich mich immer komfortabel fühlen. Aber etwas fehlte.

Ich war auf der Suche nach mir
und fand mich nicht
Ich war auf der Suche nach Gott
und fand ihn nicht
Ich war auf der Suche nach Dir
und fand alle drei

Dies beschreibt den Weg, den Gott mit mir bis hierher gegangen ist. Ich hatte keine echte Identität und schwankte immer zwischen irgendwelchen Positionen. Sozial? – Liberal? – Egal! Ich betete zu Gott, fühlte ihn aber nicht und ließ ihn auch nicht in mein Leben. Aber er hat mich geführt. Es gab immer wieder Punkte, wo ich dachte: so ein Zufall, dass das jetzt geklappt hat! Nix Zufall! Es gibt keine Zufälle. Punkt. Nicht, dass uns Gott wie Marionetten durch diese Welt schubst und zappeln lässt. Ganz im Gegenteil. Wir können prima ohne ihn leben und – sterben. Aber dann ist der Ofen auch aus. Was bleibt, ist ewige Verdammnis.
Jesus spricht:

Matthäus 10,38 Und wer nicht sein Kreuz nimmt und mir nachfolgt, der ist meiner nicht wert.
Matthäus 12,30 Wer nicht mit mir ist, der ist wider mich, und wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut.
Markus 9,40 Denn wer nicht wider uns ist, der ist für uns.
Lukas 9,50 Jesus aber sprach: Wehret ihm nicht! Denn wer nicht wider uns ist, der ist für uns.
Lukas 11,23 Wer nicht mit mir ist, der ist wider mich; und wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut.
Lukas 14,27 Und wer nicht sein Kreuz trägt und hinter mir her kommt, der kann nicht mein Jünger sein.

Es gibt hier kein links oder rechts. Wer in dieser Welt lebt, entscheidet sich ganz und gar für Jesus oder nicht. Jesus starb für unsere Sünden am Kreuz. Er nahm alles Übel dieser Welt von uns. Egal, was ich tue oder unterlasse, ich kann es vor Gott bringen und er wird mir seine Gnade zeigen. Ich muss ihm nicht zeigen, was für ein toller Kerl ich bin. Er ist selbst für uns in Vorleistung gegangen und wir müssen sein Geschenk nur noch annehmen.
Klingt einfach, oder?

Dies alles wirklich zu verstehen und von Herzen annehmen zu können, kann ein schweres Stück Arbeit sein. Wichtig ist hierbei der eigene Wille. Gott könnte uns zwingen, ihn zu lieben. Er ist allmächtig. Aber er ist auch allwissend. Er schaut nicht auf Äußerlichkeiten, sondern direkt in das Herz eines jeden. Und dort ist keine Möglichkeit zum Betrug.
Ich habe eine Bitte an Dich, geneigter Leser. Versuche doch wenigstens, so viel wie möglich über diesen Gott herauszufinden. Auch wenn Du ihm nicht glauben willst oder kannst. Stell Dich Dir selbst und hinterfrage Dein Leben. Stell es Gott gegenüber und erkenne, was wirklich zählt. Wenn Du eine bewusste Entscheidung für oder gegen ihn triffst, so bist Du wenigstens ehrlich. Wenn Du aber gar nicht weißt, wogegen oder wofür Du Dich entscheidest, wie willst Du dann jemals Deinen inneren Frieden finden? Übrigens: niemand kann Dich zum Glauben überreden oder stellvertretend für Dich glauben. Den Glauben schenkt Gott. Dir persönlich. Wann immer Du ihn anrufst.

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Über Michael Richter

https://jakobamjabbok.wordpress.com/2010/07/23/zur-person/

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