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Die Passion Christi

Das Leiden Jesu hautnah darzustellen war die Absicht des berühmten Regisseurs Mel Gibson. Er sparte nicht an der Darstellung von Blut und Schmerz. Die Kritiken reichten seinerzeit von ‚Schade um das Popcorn‘ bis hin zu ‚Meisterwerk, dass unter die Haut geht‘. Jeder, der über diesen Film reden will, sollte ihn zumindest gesehen haben. Abgesehen von der aramäischen Filmsprache ist der Film für diejenigen sehenswert, die das Opfer Christi verstanden haben und sich in Erinnerung rufen wollen, mit welcher Brutalität die römischen Besatzer seinerzeit mit Delinquenten umzugehen pflegten. Ob nun die Zahl der Peitschenhiebe oder die Menge des Blutes entscheidend ist für eine solche Darstellung, mag jeder selbst entscheiden. In der Bibel sind die letzten Stunden Jesu – für heutige Leser – sehr kurz und oberflächlich behandelt. Man muss schon ein wenig Geschichtswissen haben, um das echte Ausmaß zu erahnen. Entscheidend für uns Christen ist auch nicht, wie Jesus starb, sondern warum. Wer sich den Film anschaut, erfährt mehr über das wie, als das warum. Andererseits müssen vielleicht gerade jene Kinogänger, die so gerne ihre Helden in Blut waten sehen, einen solchen schonungslosen Film vorgesetzt bekommen, um überhaupt etwas dabei zu empfinden und – hoffentlich! – danach auch Fragen zu stellen. Drehbuch: Sehr gelungen Spezialeffekte: Hollywood-Spitzenklasse Evangelisationswert: abhängig von der Zielgruppe mäßig bis hoch

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Über Michael Richter

https://jakobamjabbok.wordpress.com/2010/07/23/zur-person/

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