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Jesus von Nazareth

Franko Zeffirellis Meisterwerk mit Robert Powell als Jesus, Peter Ustinov als Herodes und Anthony Quinn als Kajaphas. In 345 Minuten wird das Leben Jesu in epischer Breite dargestellt. Durch die italienische Herkunft ist es leider auch reichlich katholisch geartet. So ist Jesus in Posen zu sehen, mit denen sich gern auch (frühere) Päpste schmückten. Zudem ist er ein schon zu Lebzeiten dem echten Leben Entrückter. Unnahbar wird er dargestellt, immer sein Opfer vor Augen, stets etwas schwermütig. Kaum zeigt er Begeisterung nötigt ihm das Drehbuch auch schon wieder depressive Züge auf. Die biblische Historie wurde durch eingehende Charakterstudien von z.B. Petrus, Judas, dem Hohen Rat wie auch des Pontius Pilatus angereichert. Bei der Berufung der Jünger ist von Erwählung kaum etwas zu spüren und sie alle zweifeln mehr als sie glauben. Alles in allem eine eher ärgerliche Darstellung unseres Retters. Es bleibt gerade noch erträglich durch die historischen Details und die Ausstattung des Films. Drehbuch: mäßig Spezialeffekte: minimal Evangelisationswert: eher niedrig

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