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Persönliches

Glaubensgrundlage

Wie kann ich denn einem Gott glauben, dass er mich liebt und mich erretten will, wenn ich schon die ersten Worte Seines Buches bezweifele? Ist die Erde in 6 Tagen oder 6 ganz anderen Zeiträumen entstanden? Ist das etwa egal? Wenn Gott uns Rätsel hätte hinterlassen wollen, hätte er es einem Nostradamusi gleich machen können. Aber nein, die Bibel ist ein sehr ehrliches und auch leserliches Buch. Auch wenn über 40 Autoren an dem ‚Werk‘ gearbeitet haben, so haben sie immer auch die Fehler und Schwächen selbst der größten ‚Helden‘ mit aufgezeichnet, um zu zeigen, dass es sich hierbei nicht um unerreichbare Übermenschen, sondern um Menschen wie du und ich handelte.

Wenn also in Genesis 1 (1. Buch Mose Kapitel 1) steht, dass Gott 6 (Sonnen-)Tage für die Schöpfung benötigte, und ich das nicht ernst nehme, sind die restlichen 1300+ Seiten ebenfalls Märchen und bestenfalls optionale Ratgeber – so wie die modernen sogenannten Ratgeberbücher es auch sein wollen. Könnte ein solches Buch eine Religion begründen, die seit zweitausend Jahren mit einem Leben in Ewigkeit wirbt und Rettung aus dem Tod eines Einzelnen propagiert? Kann es dann sein, dass ein sogenannter Heiliger Geist mir beim Lesen der Bibel mitteilt, was richtig und falsch ist? Wenn dieser Geist das heute kann, dann kann er auch die 40 Autoren der Bibel dazu angehalten haben, ausschließlich die Wahrheit zu schreiben.

Wenn Gott allmächtig, allgegenwärtig und allwissend ist, welches Interesse könnte er dann an uns Menschen haben, wenn wir nicht seine Geschöpfe sind? Glaube ich daran, dass der Mensch vom Affen abstammt, komme ich schon wieder in Konflikt mit dem 1. Buch Mose. Wo also lügt die Bibel und wo spricht sie die Wahrheit?

Diese Frage kann nicht beantwortet werden, wenn ich vergängliche, weil weltliche, kulturelle oder wissenschaftliche Filter über die Worte der Schrift lege. Denn gerade die moderne Wissenschaft wiederlegt alle paar Jahre oder Jahrzehnte liebgewonnene Erkenntnisse und dann war mein Filter wohl falsch … und meine Erkenntnis erst recht …

Diese Frage kann auch nicht beantwortet werden, wenn ich entgegen den bekannten Textzeugen einen als biblisch und kanonisch anerkannten Teil der Bibel als später hinzugefügte Verfälschung des Urtextes ansehe.

Entweder stimmt die Bibel ganz oder gar nicht.

2. Timotheus 3,16: 16 Alle Schrift ist von Gott eingegeben […]

Lassen wir uns doch darauf ein, dass Gott uns die uneingeschränkte Wahrheit hinterlassen hat, die er so aufschreiben ließ, dass wir sie heute noch verstehen. Nur dann kann ich einem solchen Gott vertrauen und nur dann kann Er mein Fundament sein.

Nur dann kann ich glauben, dass ich eines Tages in Gottes Ewigkeit eingehe.

Nur diese Hoffnung erlaubt es mir doch, anderen davon zu erzählen.

Nur diese Hoffnung veranlasst mich doch dazu, Gott zu dienen.

iein französicher Arzt und Prophet der angehenden Neuzeit, der seine Propezeiungen in Prosa verklausulierte, damit niemand direkte Rückschlüsse auf kommende Ereignisse ziehen konnte.

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Über Michael Richter

https://jakobamjabbok.wordpress.com/2010/07/23/zur-person/

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