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Arnold Fruchtenbaum: Das Hohelied

Nach jüdischer Tradition war es einem Mann unter 30 nicht erlaubt, das Hohelied zu lesen – wegen seiner expliziten Darstellungen.

Huch? Ein Kamasutra in der Bibel?? Kann doch wohl nicht sein, oder?

In der Tat ist es auch nicht so, denn das Hohelied Salomos hat nichts mit Sexphantasien zu tun, sondern ist ein Lob der Liebe, wie Gott sie schenkt. Dabei wird natürlich auch die körperliche Liebe nicht außen vor gelassen.

Vielleicht ist dies der Grund, warum so viele Deutungen am Kern des Themas vorbeigehen und den Text lieber auf Christus und die Gemeinde deuten. Hier kommt man aber eben in Schwierigkeiten mit den expliziten Schilderungen.

Arnold Fruchtenbaum ist nun selbst jüdischer Abstammung und kennt daher die Traditionen seiner Altvorderen. Er hat in seinem Buch den – wohl sehr gelungenen – Versuch unternommen, den Text wörtlich zu nehmen und dabei viele Anwendungen für den ehelichen Alltag  zu finden. Daher ist dieses Buch allen Eheleuten ans Herz zu legen – vor der Ehe würde ich es aus den genannten Gründen eher nicht anraten.

Dies ist wieder ein Buch aus der Reihe: Lesen mit Gewinn – klare Kaufempfehlung!

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Über Michael Richter

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