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Wunder

Das Hasenproblem

Ist der Hase ein Wiederkäuer?

Nun, es kommt ganz auf die Definition von Wiederkauen an:

„Im Jahre 1882 veröffentlichte Morot in einer französischen tierärztlichen Zeitschrift seine Beobachtungen über die schleimüberzogenen «Magenpillen» der Kaninchen. Außer der normalen festen Losung erzeugen diese Tiere nämlich eine zweite Kotform – weiche, schwachgeformte Kügelchen, die sie nach Ablage sofort aufnehmen und unzerkaut schlucken. Sie sammeln sich an einer bestimmten Stelle des Magens (in der Cardiaregion) und werden nochmals verdaut. Auf solche Weise geht ein Teil der Nahrung zweimal durch den Darm und wird dadurch besser aufgeschlossen. Diese Doppelverdauung ähnelt in gewisser Weise dem Wiederkäuen der meisten Paarhuferfamilien. Der weiche Kot (Caecotrophe) wird im Blinddarm gebildet und dort stark mit Vitamin B1 angereichert; nach den Untersuchungen von Scheunert und Zimmermann enthält er gegenüber dem normalen Kot die vier bis fünffache Menge an Vitaminen. Für die Hasentiere ist der «Blinddarm-» oder «Vitaminkot» lebenswichtig; er erleichtert ihnen vermutlich auch das Überstehen längerer Fastenzeiten bei ungünstiger Witterung“ (Hervorhebung nicht im Original).

Q: http://www.wort-und-wissen.de/index2.php?artikel=disk/d95/1/d95-1.html

… also, zumindest verdaut er seine Nahrung mehrmals … das kann man durchaus als wiederkäuen bezeichnen.

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Über Michael Richter

https://jakobamjabbok.wordpress.com/2010/07/23/zur-person/

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