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Wegweiser

Unser Heil und Gottes Liebe

Römer 8,28:
Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach dem Vorsatz berufen sind.
Röm 8,38.39:
38 Denn ich bin gewiss, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Fürstentümer noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, 39 weder Hohes noch Tiefes noch irgendein anderes Geschöpf uns zu scheiden vermag von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn.
Welch großen Schatz hat uns Paulus da hinterlassen. Der Römerbrief wird allgemein als die Entfaltung des Evangeliums nach Paulus verstanden und hier ist die Kernaussage schlechthin:
Alles dient uns zum Besten und Gottes Liebe ist unverbrüchlich.
Was immer uns widerfährt – Gott lenkt es zum Guten. Wie übel unsere Situation uns auch erscheinen mag – Gott macht es schließlich gut. Noch dazu ist uns die Liebe Gottes sicher bis in alle Ewigkeit. Wohin ich mich auch wende, Gott ist bei mir. Ich kann mich nicht vor Ihm verstecken und er verlässt mich auch nicht, wenn ich schon weit vom Weg abgekommen bin. Wäre Gott ein zorniger Gott, so würde er mich fallen lassen oder mir allerlei Unheil zukommen lassen, um mich für mein Abirren zu bestrafen. Stattdessen geht Er den Weg mit mir und ruft mich mit sanfter, aber bestimmter Stimme zurück zu sich. Nur so lässt sich auch erklären, warum schließlich alles zum Guten wird: Jesus Christus hat durch Seinen Kreuzestod meine Schuld ein für allemal bezahlt. Es gibt kein Nachkarten und auch keine Restschuld (erst recht keine Kilometerbegrenzung). Das ganze Paket meiner im irdischen Leben verbrochenen Sünden ist bezahlt – noch bevor ich alle Sünden begangen habe! Und weil das so ist und mir Gott Seine Treue damit geschworen hat, ist Er immer da und wird mich dereinst in die Ewigkeit führen. Dort ist ALLES GUT. Wir können viel von Märtyrern vergangener Tage (und auch der Gegenwart) lesen und sehen, dass ihr Leben meist sehr schwer war. Niemand würde sich je freiwillig in solche Situationen bringen. Unendliches Leid ist über sie gekommen durch Folter, Gewalt und Verfolgung. Und doch diente es diesen Menschen zum Besten. Sie leben als Glaubenshelden in unserer Erinnerung weiter und dienen denen, die die Verfolgungen durchgeführt haben bis heute als Mahnung.
Wenn wir uns die beiden Zusagen vor Augen halten: was kann uns dann noch etwas anhaben? Wenn uns alles zum Guten dient – sei es zur Erziehung, Zucht oder Zeugnis – und Gottes Liebe stets mit uns ist – dann ist doch alles in bester Ordnung, oder? Entbehren wir dann noch irgendeiner Sache?
Jesus Christus ging offenen Auges und wissenden Geistes auf Seinen eigenen Tod zu. Er wusste von Anfang an, wo und wie Sein Leben enden würde. Ja – werden jetzt einige sagen, Er war/ist ja Gott. Genau! Aber wir sind durch Seinen Kreuzestod seine Brüder und Schwestern geworden. Wir sind nun ebenfalls Königskinder und somit in der gleichen Stellung vor Gott wie Er. Wenn Gott Seinen Sohn durch den Tod hindurch gerettet hat, so wird er es auch bei uns tun. Diese Hoffnung ist es doch, die uns alles ertragen lässt.
Bzw. lassen sollte. Denn mal ehrlich: die Realität sieht doch anders aus, oder?
Jammern auf hohem Niveau ist des Deutschen liebstes Hobby. Die Kollegen sind böse, Lebensmittel schlecht, Benzin zu teuer und das Wetter ist immer das falsche.
Wir sollen unsere Feine lieben und die segnen, die uns fluchen. Wir sollen Gott danken für unser tägliches Brot. Wir sollen verantwortungsbewusst mit unserer Umwelt umgehen und das Wetter so nehmen wie es kommt. Denn er lässt seine Sonne aufgehen über Böse und Gute und lässt es regnen über Gerechte und Ungerechte (Matthäus 5,45).
Wo also liegt das Problem?
Mangelndes Gottvertrauen, unstetes Gebetsleben, unerkannte und unbekannte Sünden.
 Sprüche 3,5 Vertraue auf den HERRN von ganzem Herzen und verlass dich nicht auf deinen Verstand;

 Epheser 6,18 indem ihr zu jeder Zeit betet mit allem Gebet und Flehen im Geist, und wacht zu diesem Zweck in aller Ausdauer und Fürbitte für alle Heiligen,
Jakobus 4,2c: doch ihr habt es nicht, weil ihr nicht bittet.
Jakobus 5,16: Bekennt einander die Übertretungen und betet füreinander, damit ihr geheilt werdet! Das Gebet eines Gerechten vermag viel, wenn es ernstlich ist.
Die Bibel sagt uns, was zu tun ist. Lasst uns stets dafür beten, dass wir es ernst nehmen und tun.
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Über Michael Richter

https://jakobamjabbok.wordpress.com/2010/07/23/zur-person/

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