//
du liest...
Persönliches

Wie treibt Satan sein Unwesen?

Es war einmal eine kinderreiche Familie. Die Eltern bemühten sich, ihre Kinder im rechten Glauben zu unterweisen. Als für die Kinder jeweils die Taufentscheidung anstand, entschied sich eines dafür, eines dagegen oder schob es auf die lange Bank. Es wurde geheiratet, Enkel wurden geboren. Es bildeten sich kleine Gruppen innerhalb der Familie, es kam zu Konkurrenz, Neid und Mißgunst. Selbst die Gläubigen unter ihnen misstrauten einander, weil immer wieder Gerüchte in Umlauf kamen und letztlich keiner wusste, woher sie gekommen waren. Das brachte viel Leid über diese Familie. So viel Leid, dass selbst Scheidungen und schwere Krankheiten ‚geheim‘ gehalten wurden. „Sag es niemandem weiter“ wurde der meist gebrauchte Ausdruck. Kamen früher noch alle zu den Familienfesten zusammen, so erstarb auch diese Sitte nach dem Tod des Vaters. Einige waren nicht mehr bereit, das Schneiden und Tuscheln zu ertragen. So erstarben schließlich auch einst gute Kontakte und niemand machte sich mehr die Mühe, den Weg zurück anzutreten.

Jak 5,15+16: Und das Gebet des Glaubens wird dem Kranken helfen, und der Herr wird ihn aufrichten; und wenn er Sünden getan hat, wird ihm vergeben werden. Bekennt also einander eure Sünden und betet füreinander, dass ihr gesund werdet. Des Gerechten Gebet vermag viel, wenn es ernstlich ist.
Röm 15,7: Darum nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob.
Gal 5,26: Lasst uns nicht nach eitler Ehre trachten, einander nicht herausfordern und beneiden.
Eph 5,19: Ermuntert einander mit Psalmen und Lobgesängen und geistlichen Liedern, singt und spielt dem Herrn in eurem Herzen
Kol 3,9: belügt einander nicht; denn ihr habt den alten Menschen mit seinen Werken ausgezogen
Kol 3,16: Lasst das Wort Christi reichlich unter euch wohnen: Lehrt und ermahnt einander in aller Weisheit; mit Psalmen, Lobgesängen und geistlichen Liedern singt Gott dankbar in euren Herzen.
1Petr 4,10: Und dient einander, ein jeder mit der Gabe, die er empfangen hat, als die guten Haushalter der mancherlei Gnade Gottes:
1Joh 4,7: Ihr Lieben, lasst uns einander lieb haben; denn die Liebe ist von Gott, und wer liebt, der ist von Gott geboren und kennt Gott.

Beten wir zum Herrn, dass wir nicht durch solche Lebensumstände entmutigt werden, sondern lassen wir uns von Seinem Wort aufrichten. Lasst uns nicht die Schuld bei den anderen suchen, oder uns einreden, dass andere, die wir lieben, keinen Kontakt zu uns wollen.
Beten wir für Gelegenheiten, diese Kontakte zu erhalten bzw. neu aufzubauen.
Beten wir für einen langen Atem, wenn dieses Kontakt-Halten schwer wird.
Beten wir für tätige Liebe gerade in unseren Familien.
Wir dürfen nicht aufgeben oder uns einreden lassen, dass all dies keinen Sinn hat. Wenn nicht in der Familie, wo denn sonst?
Kann ich Fremde evangelisieren und darüber meine eigene Familie vernachlässigen?
Kann ich meine Zeit mit Gemeindediensten verbringen und meine eigene Familie brach liegen lassen?
Ist nicht der Acker Gottes die ganze(!) Welt?
Was immer dich hindert, das zu tun, was gut ist, reiß es aus und bete für ein gutes Gelingen!

Such nicht Schuld oder Sühnung, sondern vergib und fang an, wenn es sein muss immer wieder – siebzig mal sieben mal!

Advertisements

Über Michael Richter

https://jakobamjabbok.wordpress.com/2010/07/23/zur-person/

Diskussionen

Es gibt noch keine Kommentare.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

Kategorien

Monatsarchiv

%d Bloggern gefällt das: