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Familie

Angriffe auf das Leben

Fast haben wir uns an die jährlichen Zahlen zur Abtreibung gewöhnt, da erfolgt ein neuer Angriff auf die Souveranität Gottes, der der einzige Herr über Leben und Tod ist.
Als wäre es nicht schon genug, dass allein in Deutschland jährlich über 100.000 Kinder abgetrieben werden (im Gegensatz zu 1 Millionen in den USA) und damit in jedem Einzelfall gegen das 5. Gebot verstoßen wird: Du sollst nicht morden! Als wäre unsere Gesetzgebung nicht schon schizophren genug: ein Mensch kann ab dem Zeitpunkt seiner Zeugung(!) erben, aber er darf in den ersten 3 Monaten seines Lebens straffrei ermordet werden. Als würde sich die Pränataldiagnostik nicht schon genug ins Zeug werfen, um jeder Frau zu ermöglichen „über ihren Körper selbst zu bestimmen“, indem alle möglichen Fehlbildungen und schweren Krankheiten – bzw. deren Wahrscheinlichkeit – aus einer kurzen Untersuchung des Ungeborenen abzuleiten sind. Nein, jetzt ist auch das Lebensende in das Visier skrupelloser Geschäftemacher geraten, die Beihilfe zum Selbstmord leisten und sich damit ebenso gegen das 5. Gebot schuldig machen.

Bitte versteht mich nicht falsch: es mag in der Tat echte medizinische Indikationen geben, wo eine Abtreibung zum Wohl der Mutter unabdingbar ist. Doch wo vorehelicher Geschlechtsverkehr oder zügelloses Sexualverhalten dann plötzlich und völlig unerwartet zu einem absolut natürlichen Ergebnis führen – nämlich einem Kind – ist dann offensichtlich auch die moralische Verpflichtung für dieses Kind von offizieller Seite schnell verneint. Hier muss deutlich mehr Sozialarbeit geleistet werden. Den Kindern muss ein ordentliches Heim mit echten, tragfähigen Werten gegeben werden, damit sie in dieser Welt nicht haltlos umhertingeln. Der Wert von Ehe und Familie wird seitens der Gesetzgebung leider immer weiter untergraben, so dass was die Gesellschaft ohnehin schon lebt, auch juristisch legitimiert wird. Sogenannte Partnerschaften können demnächst wohl in allen möglichen Konstellationen als der von Gott geschenkten Ehe zwischen einem Mann und einer Frau – für ein ganzes Leben – gleichgestellt betrachtet werden.
Die Moral geht den Bach runter und in diesem Sog steht auch das Leben an sich zur Disposition. Auch das Lebensende kann dann wohl demnächst frei geplant werden.
Wiederum: ja, ich verstehe, dass es Schmerzen gibt, die nicht auszuhalten sind und jeder Arzt muss sich seiner Verantwortung bewusst sein, wenn er Schmerzmittel verabreicht, die das Leben verkürzen. Aber er darf auch auf die Gnade Gottes zählen. Derjenige allerdings, der einem Sterbewilligen mit der Absicht ein tödliches Mittel verabreicht, dessen Leben zu beenden, macht sich schuldig.
Auch am Ende des Lebens fehlt es an guter sozialer Versorgung. So etwas kann kein ‚System‘ erledigen. So etwas ist immer Sache der Familie.

Daher muss die Familie gestärkt werden. Väter und Mütter sind aufgerufen, die biblischen Prinzipien aktiv zu leben und an ihre Kinder weiterzugeben. Nur so können Kinder vor Teenschwangerschaften, nur so können Senioren vor Einsamkeit bewahrt werden. Denn wo eine Familie sich bemüht, nach Gottes Plan zu leben, da ist der Zusammenhalt für das ganze Leben sicher gestellt. Und dann können wir mit Gottes Hilfe eine Geburt – gleich unter welchen Umständen – als Sein Geschenk annehmen und im Alter friedvoll unserer Heimkehr entgegen sehen.

Beten wir dafür!

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