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Persönliches

Augenlust

Habe ich nicht das Recht, meine Gemeinde zu bitten, für mich und meine ‚Leidensgenossen‘ einen Raum zu schaffen, wo wir möglichst wenig Anstoß nehmen an den Verfehlungen der Weiblichkeit? Ist es nicht die Pflicht der Gemeinde, dafür zu sorgen, dass wir in Ehrerbietung und ohne einander Anstoß zu bieten, zusammen kommen? Ist es nicht mein Recht, dieses beständige Fehlverhalten zu kritisieren? Ist es für die Frauen wirklich so schwer zu verstehen, dass jegliche körperbetonte Kleidung den Männern zum Anstoß gereicht? Warum leisten so wenige Ehemänner (mich eingeschlossen) hier die ihnen zugedachte Arbeit, ihre Frauen als das schwächere Gefäß vor dieser Verführung durch die Welt zu bewahren und sie anzuleiten, sich keusch zu kleiden? Warum kümmern sich augenscheinlich auch so wenige ältere Frauen um die Jüngeren, um hier entsprechend zu wirken? Wieso wagen es gläubige Eltern, einerseits gegen die Frühsexualisierung in den Schulen zu demonstrieren und andererseits ihre Kiner, insbesondere ihre Töchter, körperbetont zu kleiden? Sind diese auf einem Auge blind?

Wir sollen uns keine Regeln in der Gemeinde schaffen, schon gar keine Kleiderregel. Viele – insbesondere Frauen – würden dagegen Sturm laufen und ihren Männern zu Hause das Leben schwer machen, damit diese ebenfalls opponieren. Wie ist diesen von der Emanzipation gefangenen zu helfen? Doch nur, indem Männer ausgebildet werden, ihre Rolle als Hohepriester in der Familie gerecht zu werden und zu lernen, wie sie ihre Frauen korrekt in der Schrift anleiten. Denn eine Donnerpredigt oder ein Hammervortrag zu diesem Thema würde nicht genügen. Und schließlich kann man dieser Äußerlichkeit nicht eine ganze Predigtreihe widmen.

Wie oft schon wurde ich beim Lobpreis oder beim Zeugnis einer jungen Frau durch ihr weltverseuchtes Outfit abgelenkt und ihr Zeugnis dadurch massiv abgeschwächt? Warum kann man nicht einfach sagen: keine figurbetonte Kleidung, keine nackte Haut zwischen Hals und Knie – auch nicht im Sitzen? Ohja, das würde uns von der Welt abgrenzen. Ohja, das würde für viele Mädchen Probleme in der Schule bedeuten, wobei diese schon genug andere Probleme haben. Früher wurden Problemzonen kaschiert, heute werden sie voller Hochmut präsentiert. Früher wurden Mädchen gelehrt, ihre Beine im Sitzen zusammen zuhalten, heute ist es mal glatt egal, selbst wenn sie einen Rock oder ein Kleid anhat. Satan hat die Gemeinde an dem Punkt so fest im Griff, dass ein Aufbrechen dieser schlechten Denkstruktur und ein rechter Bruch mit der weltlichen Kultur unmöglich erscheint.

Wie können wir es da wagen,um Erweckung im Land zu bitten, wenn wir selbst dem Herrn so schlecht dienen? Die Männer ordnen sich nicht dem Herrn unter und wagen nicht, ihr priesterliches Amt wahrzunehmen, die Frauen denken somit ebenfalls nicht an Unterordnung, den Kindern sind wir damit ein miserables Vorbild. Was soll den daraus werden? Ja, Kleiderregeln bis hin zur Farbe der Haarspangen sind völliger Blödsinn. Aber Leitplanken wie oben angedeutet müssten doch einhaltbar sein.

Aber wie gesagt, alles fängt bei den Männern an. Sie sind verantwortlich. Damit sind die Frauen nicht aus ihrer Verantwortung entlassen, aber solange die Ehemänner nachlässig sind, werden es die Ehefrauen ebenfalls sein. Jeder Mann beginne bei sich selbst und bemühe sich um das entsprechende äußere Erscheinungsbild. Jeder Mann leite seine Frau in die Demut vor dem Herrn. Jeder Mann unterweise seine Frau in der Schrift. Jeder Mann lehre mit Sanftmut und Geduld, mit Verständnis und Weisheit.

Oh, Herr, lass mein Herz weise werden in diesen Dingen. Lass mich meiner Frau meine Liebe dadurch zeigen, dass ich ihr Schutz und Sicherheit biete, so dass sie nicht arbeiten muss, damit ich sie liebe, sondern damit sie arbeitet, weil ich sie liebe. Damit sie nicht in Auflehnung und Konkurrenzdenken lebt, sondern in Hinwendung zu Dir und in der Achtung Deiner Weisungen. Lass mich demütig werden vor Dir, Herr, damit ich dieses Kernproblem angehen kann. Ändere Du auch meine Gedanken zu dieses Thema, dass ich nicht egoistisch handle, um Ruhe zu haben, sondern um Dir die Ehre zu geben und auch meine Frau dazu anzuhalten. Vater, lass mich ein Lehrer des Guten werden, so dass auch meine Frau eine Lehrerin des Guten wird.

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