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Persönliches

Ist das mein Kampf?

Ich mich ändern? Wozu kämpfe ich? Wie kämpfe ich?

Wichtig: Wer bin ich in Christus, durch Christus, vor Gott? Jetzt schon!

Zwei Hauptpunkte: Ich BIN gerettet und Christus HAT den Sieg schon errungen. Dank der Gnade meines Herrn kann ich überhaupt nur vor Ihn treten und mit Ihm reden. Gott duldet keine Sünder und keine Sünde in Seiner Nähe. Seine Heiligkeit verbietet es, Seine Gerechtigkeit verbietet es, Sein Wort verbietet es. Nur weil Christus beständig und wieder und wieder für mich eintritt, Er also stellvertretend für mich a) das Opfer gebracht hat und b) Fürsprache für mich beim Vater einlegt, kann Gott mich Sünder in Seiner Nähe dulden.

Ich bin völlig hoffnungslos verloren und in Sünden und habe einzig den Tod verdient. Gott in Seiner Liebe hat Jesus dazu bestimmt, das Opfer für ALLE Sünden ALLER Menschen der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft (bezogen auf den Zeitpunkt der Kreuzigung) auf sich zu nehmen und die Strafe dafür – den Tod – zu erleiden. Nur dieses eine vollkommene, sündlose Opfer konnte Gott je akzeptieren zur Sühnung all dieser Schuld. Christus am Kreuz ist der EINZIGE Ausweg und der EINZIGE Pfad zu Gott. Als Mensch muss ich das nur anerkennen. Mein Bekenntnis lautet: Ich glaube an den Herrn Jesus, dass Er menschgewordener Gott ist, dass Er für MEINE Sünden gestorben ist, dass Er von den Toten auferstanden ist und dass Er nun zur Rechten des Vaters sitzt, um FÜR mich einzustehen. Damit BIN ich GERETTET (Römer 10,9).

Weil ich gerettet BIN, ist Jesus Christus nicht nur mein Herr, sondern auch mein erstgeborener Bruder. Weil ich gerettet BIN, BIN ich Miterbe des Himmelreiches, WERDE ich in die Ewigkeit eingehen, DARF ich zu Gott als meinen Vater beten, DARF ich mich völlig Seiner Gnade ausliefern und von SEINEN Gaben nehmen, die Er mir durch Seinen Heiligen Geist zur Verfügung stellt.

Was bedeutet das? Ich bin frei von der Last der Sünde. Obwohl ich weiter sündige, hat die Sünde keine Macht mehr über mich, weil ich sie vor Gott bekennen kann und dafür Vergebung erfahre (denn Er ist treu und gerecht). Satan kann mich nicht mehr beherrschen, solange ich meine Sünden bekenne. Auch kann ich durch die Versiegelung mit dem Heiligen Geist nicht mehr von einem Dämon besessen werden. Mit der Waffenrüstung meines Herrn bin ich vollständig ausgerüstet, so dass ich jeder Versuchung widerstehen und jeden Kampf kämpfen kann. Den Sieg hat Christus bereits errungen.

Was aber bedeuten dann Heiligung und den guten Kampf kämpfen? Was ist meine Aufgabe, meine Rolle, meine Verantwortung in diesem irdischen Leben? Wie ernte ich die Früchte des Geistes? Zu was bin ich meinem Herrn verpflichtet?

  • Lies das Wort und bitte den Heiligen Geist darum, dass Er dir immer wieder dessen Bedeutung aufschließt.

  • Erkenne, was Deine Aufgaben für dein Leben sind und trenne dich von deinen eigenen Träumen und Vorstellungen.

  • Bete ohne Unterlass. Lass kein Gebet fahrlässig ausfallen. Halte beständig den Kontakt zu Gott. Öffne dich völlig dem Heiligen Geist.

  • Vertraue auf Gott. Er IST treu und gerecht. Er ist nicht mehr dein Richter, sondern dein Vater, der dich jederzeit überall hin begleitet und dich wie das verlorene Schaf sucht. Er ist kein Rächer mehr, sondern Erzieher. Er ist keiner, vor dem man Angst haben muss, sondern dem du mit Ehrfurcht begegnen sollst.

  • Setze das Erkannte auch um in deinem Leben. Hör auf, dich der Bequemlichkeit und diversen Hobbies hinzugeben. Solange du anderes lieber machst als beten und gehorsam sein, solange du dein Gewissen mit Füssen trittst, solange du Gott Bereiche deines Lebens vorenthältst, wirst du immer unzufrieden sein.

  • Hör auf, von dir selbst etwas zu verlangen, was Gott gar nicht von dir verlangt. Du wirst nicht perfekt sein in deinem Leben. Aber sei doch wenigstens gehorsam in den Dingen, die du bereits verstanden hast. Wenn davon irgendetwas falsch ist, wird der Herr es dir zu gegebener Zeit offenbaren. Mühe dich nicht ab damit, alles perfekt zu planen, sondern überlasse Gott das Feld. Warum nicht einfach tun, was dir der Heilige Geist gerade in den Sinn gibt? Du kannst die Geister unterscheiden. Du weißt – mindestens ungefähr – ob eine Idee gut oder schlecht ist.

  • Warte nicht auf einen speziellen Ruf und hör auf, Bestrafung zu fürchten. Wo ist denn diese Bestrafung in der Vergangenheit geschehen? Ist irgendein Unglück über dich gekommen, das du direkt auf deinen Ungehorsam hättest zurückführen können? War es nicht eher so, dass Gott dich bei jedem – auch falschem – Schritt begleitet hat, so dass es dir schien, du könntest alles mögliche machen, wenn dabei nur ein wenig geistliches wäre? Mal kurz an Gott gedacht und schon läuft der Tag?

  • Nimm deine Verantwortung wahr und tue die Dinge, die du in Familie und Gemeinde tun sollst und auch kannst. Warte nicht auf den ‚großen‘ Dienst solange du die kleinen nicht im Griff hast. Das wird nicht kommen. Du wirst dem Herrn nicht besser dienen, wenn du einen ‚größeren‘ Dienst bekommst. Vielmehr wird Er dich dann noch mehr mit deinem Ungehorsam konfrontieren und du wirst dich damit abquälen. Geh nicht den einfachen Weg der Bequemlichkeit, sondern geh einfach den Weg, den Gott dir jeden Tag, jede Stunde vorgibt. Lerne, auf IHN zu HÖREN. Mach die Ohren auf. Träum nicht davon, mach es! Hab keine Angst davor, sondern vertraue auf Gott.

  • Bete!

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Über Michael Richter

https://jakobamjabbok.wordpress.com/2010/07/23/zur-person/

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