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Persönliches

Unser Land

Streikrecht, Demonstrationsrecht, Kriegsdienstverweigerungsrecht … unser Staat gewährt uns Rechte, die es zu Königszeiten nicht gegeben hätte. Der Staat wälzt auch immer mehr Verantwortung auf seine Bürger ab, während er in anderen Fällen zumindest scheinbar Rechte entzieht. Noch will der Staat durch die Möglichkeit der frühkindlichen Betreuung im Kindergarten einfach nur die beruflichen Karrieremöglichkeiten der Frauen fördern. Dass eine Trennung der Kindes von seinen Eltern vor dem 3. Lebensjahr mehr schadet als nützt, ist noch nicht in aller Bewusstsein vorgedrungen. Der Zwang zur Sozialkunde nach den Vorgaben der LSBTTI-Lobby ist jedoch ein schwerer Eingriff in die Elternrechte. Wenn Eltern dann ins Gefängnis gehen müssen, wenn sie ihr Kind vor dieser Art Sex-Unterricht bewahren wollen, ist dies Unrecht. Wie geht ein Christ mit diesem Unrecht um? Wäre ich bereit, zum Schutz meiner Kinder ins Gefängnis zu gehen? Oder würde ich mich darauf beschränken, den Schaden, den die Schule angerichtet hat, zu Hause zu reparieren? Es geht hier schließlich nicht um eine Affekthandlung. Es geht nicht um eine einmalige Reaktion auf ein plötzliches und unerwartetes Ereignis. Es geht hier darum, das System Schule, wie es die deutsche Obrigkeit anordnet, nicht nur zu hinterfragen, sondern gegen es zu opponieren.

Die Lehre von der Evolution ist zwar falsch, aber sie greift nicht direkt in das Leben eines jungen Menschen ein. Man kann sich dahin gehend verständigen, dass man sie als eine wissenschaftliche Theorie auch entsprechend behandelt (mindestens im Privatleben). Auch hier sind natürlich je nach Lehrpersonal beliebige Konflikte möglich, da diese Theorie in der Öffentlichkeit eben nicht als Theorie, sondern als absolute Wahrheit propagiert wird. Ähnlich verhält es sich aber auch mit den LSBTTI-Menschen. Ihr Verhalten wird schon seit Jahrzehnten nicht mehr unter Strafe gestellt (was ebenso unbiblisch ist), sondern zunehmend als normal und akzeptabel. Das Homosexualität eine Krankheit ist, ließ sich bisher nicht wissenschaftlich untermauern; ebenso wenig eine genetische Veranlagung dazu. Die Erfahrungen mit Homosexuellen in der Seelsorge weisen stattdessen daraufhin, dass bei diesen Menschen in der Erziehung etwas gewaltig schief gelaufen ist. Nicht, dass jemand zur Homosexualität erzogen werden kann (oder doch?), aber ein junger Heranwachsender kann aufgrund seiner Lebensumstände zu der Überzeugung gelangen, dass das andere Geschlecht für ihn nicht für eine Partnerschaft in Frage kommt. Eine Ursache dafür kann z.B. die Ablehnung des Geschlechts des Kindes durch die Mutter schon während der Schwangerschaft sein (‚Ach wäre es doch nur ein Junge(Mädchen) geworden.‘) Auf der anderen Seite ist es freilich ebenso falsch, LSBTTI-Menschen eine besonders ausgeprägte Promiskuität zu unterstellen. Heterosexuelle sind hier ebenso wüst unterwegs, nur erregt das kein Aufsehen mehr.

Niemand hat etwas dagegen, wenn die Kinder frühzeitig und altersgerecht davon erfahren, dass es LSBTTI-Menschen gibt und dass diese eben ‚anders‘ funktionieren. Niemand hat etwas dagegen, dass Kinder frühzeitig und altersgerecht darauf hingewiesen werden, dass es böse Menschen gibt, die kleine Kinder sexuell ausbeuten. Je mehr aber das abnormale (nach biblischem Standard) und sündhafte in der Welt als normal dargestellt wird, desto mehr ist es Aufgabe der Eltern, die Kinder davon fernzuhalten. Desto mehr ist es Aufgabe der Eltern, den biblischen Standard vorzuleben. Desto mehr ist es Aufgabe der Eltern die Kinder stark zu machen, ihren eigenen, biblischen Lebensentwurf zu leben und diesen auch gegen die Angriffe der Welt zu verteidigen. Wenn es die Eltern nicht schaffen, ein gutes Maß an Absonderung zu leben, werden es die Kinder trotz aller guten Worte auch nicht tun.

Es gilt also, in der eigenen Familie anzufangen. Dann folgt der Grundsatz: Tue Gutes und rede darüber. Wie also bereite ich meine Kinder auf die Schrecknisse dieser Welt vor? Kontakt zur Schule und Abklärung der Unterrichtsmethode, -didaktik und -inhalte. Einflussnahme wo immer möglich. Die Kinder zu Hause das Richtige lehren, mit ihnen darüber sprechen ohne falsche Scham und ohne Auslassung. Kindgerecht, altersgerecht. Ebenso Kinderstunde etc. hinterfragen. Welche Möglichkeiten gibt es gerade da? Eventuell sich selber einbringen.

Darüber wird viel und ohne Unterlass zu beten sein. Vertraue ich dem Vater? Hilf mir Herr!

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