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Worte

Im Anfang

1 Im Anfang schuf Gott den Himmel und die Erde.
Die Bibel stellt Gott nicht in irgendeiner Weise vor, sie setzt seine Existenz voraus. Sie will Gott auch nicht irgendwie beweisen, sondern von Seinen Taten erzählen. In diesem ersten Vers geht es bereits richtig ab: Es gab einen Anfang (wovon viele sogenannte Wissenschaftler noch nicht überzeugt sind) und es gibt einen Schöpfer (absolut abseitig angesichts der Lehre von der Evolution des Menschen). Die Tat Gottes, die Ihn zuerst ins Bewusstsein der Menschen rückte, war die Schaffung von allem. Denn vorher war nichts, womit die menschlichen Sinne etwas hätten anfangen können. Und Gott schuf nicht einfach diesen unseren Planeten Erde und den blauen Himmel darüber. Nein, mit Himmel ist alles gemeint, was nicht auf der Erde ist! Sonne, Monde, andere Planeten, andere Sterne, Sonnensysteme, Galaxien … Welch eine wunderbare große Tat eines Wesens, das uns so weit überlegen ist.
2 Und die Erde war wüst und leer, und es lag Finsternis auf der Tiefe, und der Geist Gottes schwebte über den Wassern.
Wüst und leer heißen im Original tohuwabohu, das wir heute auch noch gern benutzen, um Chaos zu beschreiben. Das heißt hier, bei aller Leere war diese Leere völlig ungeordnet und bei allem, was da chaotisch war, herrschte doch eine Leere. Physikalisch ein Widerspruch, soll hier aber deutlich machen, dass da eigentlich nichts Brauchbares war auf dieser unserer Erde. Zudem Tohuwabohu kam auch noch Finsternis. Also, nicht nur, dass da nichts war, es war auch nichts zu sehen (für menschliche Augen). Aber halt! Da ist doch etwas: der Geist Gottes und er schwebt über den Wassern. Unsere Erde wurde also als ‚Wasserplanet‘ geschaffen. Wie viel Wasser das ist, können wir uns nicht vorstellen. In Kapitel 11 bekommen wir aber noch eine Vorstellung von der Größenordnung.
3 Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht.
Jetzt spricht Gott zum ersten Mal in der Geschichte. Aber Er hat ja gar kein Gegenüber! Wer soll Ihm denn zuhören? Zu wem spricht Gott? Obwohl da niemand ist, werden Gottes Worte gehört. Wir erfahren: was Er sagt, geschieht! Einfach so! Da ist keine zweite Kraft nötig, keine Maschine, kein Werkzeug – nur Seine Stimme, die sagt: es werde Licht! Und zack! Geht die Lampe an – nein, keine Lampe. Es wurde einfach hell. Die Finsternis wurde weg getan und es wurde hell. (Achtung Physiker: Licht gibt es auch ohne Sonne! Wer ist die Quelle des Lichts? – Gott!)
4 Und Gott sah, daß das Licht gut war; da schied Gott das Licht von der Finsternis;
Wieder erfahren wir etwas über Gott. Wir wissen bereits, dass er Geist ist, dass er sprechen kann und nun erfahren wir, dass Er sehen kann. Gott sah das Licht, entschied, dass es gut war und trennte Licht von Dunkelheit. Dies wird nicht die erste Trennung in der Geschichte bleiben!
5 und Gott nannte das Licht Tag, und die Finsternis Nacht. Und es ward Abend, und es ward Morgen: der erste Tag.
Und wenn Gott Ordnung in das Chaos, das Tohuwabohu brachte, so geht seine Ordnung noch weiter: Er schafft nicht nur Dinge, er benennt sie auch. Wir müssen uns nicht einbilden, dass wir als ‚Krone der Schöpfung‘ ganz elementar Wörter erfunden haben. Bezeichnungen für Dinge gab es bereits vor der Existenz des Menschen. Und diese Bezeichnungen stammen von Gott: Licht – Finsternis, Tag – Nacht, Abend – Morgen. Das sind die Dinge, die fortan jedes Leben auf der Erde bestimmten: wir brauchen Licht, um etwas zu sehen, wir brauchen Ablauf von Tag und Nacht, um Arbeit und Ruhe voneinander zu trennen und wir brauchen Abend und Morgen um zu wissen, wann Licht aufhört und Finsternis beginnt.
6 Und Gott sprach: Es soll eine Feste entstehen inmitten der Wasser, die bilde eine Scheidewand zwischen den Gewässern!
Und wieder spricht Gott: Mitten im Wasser soll etwas Festes entstehen: Landmasse! Dieses Land soll das Wasser trennen, so dass es verschiedene Gewässer gibt. Man könnte sich jetzt vorstellen, dass sich Land aus dem Wasser hob und so die verschiedenen Meere gebildet wurden. Das ist aber gar nicht gemeint, denn:
7 Und Gott machte die Feste und schied das Wasser unter der Feste von dem Wasser über der Feste, daß es so ward.
Es geht hier nicht um die Trennung von Land und Wasser auf der Erdoberfläche, sondern um die Trennung von Wasser unterirdisch und Wasser oberirdisch. Somit drängt sich jetzt das Bild auf, dass die Landmasse auf dem Wasser ‚schwimmt‘ oder, wenn die Landmasse die gesamte Erdkugel bedecken sollte, dann hüllt das Land das Wasser ein und eine weitere Wasserschicht hüllt dieses Land wiederum ein. Wir wissen heute, dass es neben den Meeren auch größere unterirdische Wasservorkommen gibt. Aber Wasser im Himmel? Nun, wir haben heute eine gewisse Luftfeuchtigkeit und Wolken tragen ebenfalls Wasser über den Himmel. Aber so, wie es hier ausgedrückt ist, scheint der Wasseranteil damals doch weit höher gewesen zu sein als heute. Ich gehe in Kapitel 7 noch einmal darauf ein.
8 Und Gott nannte die Feste Himmel. Und es ward Abend, und es ward Morgen: der zweite Tag.
Zugegebenermaßen bin ich jetzt etwas verwirrt: sollte die Feste nicht das Land sein? Warum ist es jetzt der Himmel? Lesen wir noch einmal die letzten beiden Verse. – Hm, die neuere Schlachter nennt die Feste nun Ausdehnung, dass passt dann besser zum Himmel. Aber was trennt der Himmel? Oberes Wasser von unterem Wasser? Was ist dann das Wesen des Himmels, wie er hier gemeint ist? Die King James Bibel nennt die Feste dann auch noch Firmament. Also handelt es sich bei der Feste nicht um Landmassen, sondern einfach eine Trennung zwischen den Wassern. Der spätere Mensch sah also nach oben und erblickte nicht das Wasser da oben, sondern den Himmel vor/unterhalb dieses Wassers.
9 Und Gott sprach: Es sammle sich das Wasser unter dem Himmel an einen Ort, daß man das Trockene sehe! Und es geschah also.
Jetzt aber machte Gott die Landmasse! Wieder genügen ein paar Worte Gottes und es geschieht. Und offensichtlich war diese Landmasse bereits da, aber von Wasser bedeckt. Nun zieht Gott quasi den Stöpsel am Abfluss und einiges von dem Wasser sammelt sich in tieferen Gebieten.
10 Und Gott nannte das Trockene Land; aber die Sammlung der Wasser nannte er Meer. Und Gott sah, daß es gut war.
Und hier haben wir auch die eindeutige Bestätigung: Land in Sicht! 😉 Nach dieser Trennung haben wir wieder zwei Dinge: Land und Meer. Und Gott fand das alles gut!
11 Und Gott sprach: Es lasse die Erde grünes Gras sprossen und Gewächs, das Samen trägt, fruchtbare Bäume, deren jeder seine besondere Art Früchte bringt, in welcher ihr Same sei auf Erden! Und es geschah also.
Nun scheint Gott so richtig in Schöpferstimmung zu sein! Nach den kurzen Sätzen zuvor kommt jetzt ein wahrer Wortschwall, um die gesamte Vegetation auf der Erde hervorzubringen. Und alles ist wohlgeordnet: grünes Gras voller Wonne, Gewächs, welches Samen zur Fortpflanzung in sich trägt und fruchtbare(!) Bäume und davon in großer Vielfalt mit Früchten, die den Samen tragen. Und wieder geschah alles nach dem Wort Gottes!
12 Und die Erde brachte hervor Gras und Gewächs, das Samen trägt nach seiner Art, und Bäume, welche Früchte bringen, in welchen ihr Same ist nach ihrer Art. Und Gott sah, daß es gut war.
Hier wird bestätigt, dass sich das Wort Gottes seinen Weg bahnte und alles hervorbrachte, was Er gesagt hatte. Und wiederum fand Gott es gut!
13 Und es ward Abend, und es ward Morgen: der dritte Tag.
Und so ging dann auch der dritte Tag rum.
14 Und Gott sprach: Es seien Lichter an der Himmelsfeste, zur Unterscheidung von Tag und Nacht, die sollen zur Bestimmung der Zeiten und der Tage und Jahre dienen,
Gottes Schöpfungssätze werden immer länger. Jetzt macht Er sich daran, den Himmel zu beleuchten. Noch erfahren wir nicht, was es für Lichter sind. Aber wozu sie da sind, erfahren wir: sie sollen den Tages- und Jahresablauf kennzeichnen. Es stellt sich die Frage, ob Gott hier erst die Zeit schuf, oder ob sie (aufgrund der Zählung der Schöpfungstage) schon vorher existierte. Wie wurde die Zeit an sich geschaffen? Ich würde mal mutmaßen, mit dem ersten Schöpfungstag fing auch die Uhr an zu ticken. Aber bis jetzt wusste nur Gott davon. Mit den Lichtern am Himmel kann sich nun auch der Mensch eine Vorstellung davon machen.
15 und zu Leuchtern an der Himmelsfeste, daß sie die Erde beleuchten! Und es geschah also.
Aber die Lichter dienen natürlich auch zur Beleuchtung (wie wir heute wissen: die Sonne strahl hell bei Tag, der Mond und die Sterne sind deutlciher dunkler für die Nacht).
16 Und Gott machte die zwei großen Lichter, das große Licht zur Beherrschung des Tages und das kleinere Licht zur Beherrschung der Nacht; dazu die Sterne.
Hier sind die Lichter nun endlich näher beschrieben: das große (Sonne) für den Tag und das kleine (Mond) für die Nacht. Dazu noch Sterne. Und all das nur um …
17 Und Gott setzte sie an die Himmelsfeste, damit sie die Erde beleuchteten
… die Erde zu beleuchten. Damit ist aller Suche nach extraterrestrischem Leben eine Absage erteilt. Zugegeben eine maßlose Verschwendung. Aber Gott kennt nicht ein menschliches Maß bei dem, was er austeilt. Seine Gnade ist unermesslich groß, warum nicht auch Seine Schöpfung?
18 und den Tag und die Nacht beherrschten und Licht und Finsternis unterschieden. Und Gott sah, daß es gut war.
Alle Lichter sind zur Beherrschung der jeweiligen Tageszeit gedacht. Für nichts anderes. Und da Gott es damals für gut hielt, ist es auch heute noch so.
19 Und es ward Abend, und es ward Morgen: der vierte Tag.
Ist diese Wiederholung eigentlich ein Hinweis darauf, dass es einen gewissen ‚Trott‘ in unserem Leben gibt? Oder schon darauf, dass Gott mit uns in der Zeit lebt, weil er sich daran hielt? Oder auch einfach darauf, dass es Dinge gibt, die an einem Tag erledigt werden sollen, andere aber für den nächsten Tag übrig bleiben müssen? Dem Herrn ist nichts unmöglich; Er hätte auch alles an einem Tag mit einem Wort erschaffen können – oder in einer Sekunde. Aber selbst unser Herr ließ sich Zeit mit den Dingen. Auch darin sollte er unser Vorbild sein.
20 Und Gott sprach: Das Wasser soll wimmeln von einer Fülle lebendiger Wesen, und es sollen Vögel fliegen über die Erde, an der Himmelsfeste dahin!
Jetzt merke ich erst, dass es da eine ‚Pause‘ gab zwischen der Erschaffung der Flora und der Erschaffung eines Teils der Fauna. Die Pflanzen mussten einen Tag ohne Sonne, Mond und Sterne auskommen, denn sie brauchen zum Leben nur das Licht. Viele Tiere orientieren sich aber an den Lichtern des Himmels, sei es, um einen Weg zu finden oder den Tagesablauf zu bestimmen. Jetzt aber bevölkert Gott sowohl die Meere als auch die Luft mit allerlei Tieren.
21 Und Gott schuf die großen Fische und alles, was da lebt und webt, wovon das Wasser wimmelt, nach ihren Gattungen, dazu allerlei Vögel nach ihren Gattungen. Und Gott sah, daß es gut war.
Interessanterweise wird hier zwischen den großen Fischen und den anderen Meeresbewohnern unterschieden. Ist hier schon ein Hinweis auf Jona zu finden? Die Vögel werden jedenfalls nicht weiter unterschieden.
22 Und Gott segnete sie und sprach: Seid fruchtbar und mehret euch und füllet das Wasser im Meere, und das Geflügel mehre sich auf Erden!
Und jetzt geschieht etwas ganz neues: Gott segnet Seine Schöpfung. Sein Segen besteht in Fruchtbarkeit für die Tiere des Meeres und der Luft. Das bedeutet wohl auch, dass sich Gott hier eine Art Grenze gesetzt hat: Er schuf nur eine relativ geringe Anzahl an Tieren, die dann mittels Fortpflanzung sich über die ganze Erde verbreiten sollten. Den Tod gab es noch nicht, wie viele Tiere hätte diese ‚Urerde‘ wohl fassen können?
23 Und es ward Abend, und es ward Morgen: der fünfte Tag.
Wieder geht ein Tag vorbei. Ein Tag großer Wunder und Neuerungen!
24 Und Gott sprach: Die Erde bringe hervor lebendige Wesen nach ihrer Art, Vieh, Gewürm und Tiere des Feldes nach ihrer Art! Und es geschah also.
Man beachte die Wendung: „die Erde bringe hervor“. Irgendwie sind die Landtiere also ‚von der Erde‘ gekommen, so wie Adam aus dem Staub der Erde gemacht wurde. Die Landtiere haben also eine besondere Bindung an die Erde unter ihren Füßen. Manche durchpflügen sie, manche trampeln auf ihr herum und manche fliehen vor ihr in die Bäume, aber ohne die Erde wären sie nicht denkbar.
25 Und Gott machte die Tiere des Feldes nach ihrer Art und das Vieh nach seiner Art. Und Gott sah, daß es gut war.
Hier will ich noch einmal innehalten und sehen, dass Gott nicht einfach nur sprach und es war alles auf einmal da, sondern dieser Satz weist darauf hin, dass Gott sich für jedes einzelne Tier Seine Zeit nahm und es schuf. Wenn wir die heutige Artenvielfalt betrachten – und es werden immer noch neue entdeckt und auch die bekannten sind längst nicht durch und durch erforscht – ist es für einen Menschen unvorstellbar, so viele verschiedene Variationen und Kombination von Armen, Beinen, Fell, Farbe, Größe, Form und so weiter an einem Tag zu ersinnen geschweige denn zu schaffen. Selbst bei den unscheinbarsten Tieren gibt es individuelle Unterschiede, die sich mit Evolution gar nicht erklären lassen. Sie sind der Phantasie eines unendlich begabten und liebevollen Schöpfers entsprungen. Für diese Artenvielfalt gebührt Ihm allein die Ehre.
26 Und Gott sprach: Wir wollen Menschen machen nach unserm Bild uns ähnlich; die sollen herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel des Himmels und über das Vieh auf der ganzen Erde, auch über alles, was auf Erden kriecht!
Und jetzt kommt ein Punkt, wo die Biologen aufhorchen werden: am gleichen Tag, an dem die Landtiere gemacht wurden, schuf Gott auch den Menschen. Also haben sie doch etwas miteinander zu tun? Sind sie doch verwandt? Ganz sicher lässt sich hier keine Linie der Blutsverwandtschaft konstruieren, denn Gott nimmt sich den Menschen für sich allein vor. Er lässt auch ihn aus der Erde hervorgehen, wie wir im folgenden Kapitel lesen können. Aber vor allem bekommt er eine Aufgabe: zu herrschen über alles, was Gott zuvor geschaffen hat. Die ganze bisherige Schöpfung wird dem Menschen Untertan gemacht. Gott hat sich all diese Mühe gemacht, um dem Menschen ein unglaubliches Geschenk zu machen, aber auch eine große Aufgabe zu geben. Ist es nicht so: gib Kindern Sand und Wasser und sie sind glücklich? Gott hätte auch dem Menschen eine deutlich einfachere Welt geben können, aber nein, Er in seiner unerschöpflichen Kraft, seiner absoluten Weisheit gibt uns in Hülle und Fülle und über die Maßen – auch darin dürfen wir Seine Liebe erkennen, vor allem die Größe Seiner Liebe.
27 Und Gott schuf den Menschen ihm zum Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; männlich und weiblich schuf er sie.
Und jetzt auch noch dieses: der Mensch wird geschaffen und ist Gott ähnlich. Da Gott Geist ist, muss sich diese Ähnlichkeit nicht auf das Äußere beziehen. Es kann und wird sich wohl vor allem auf die Geisteshaltung beziehen, auf die Wesensart des Menschen. Und er schafft den Menschen als Gemeinschaftswesen, indem er gleich zwei von ihnen macht: einen Mann und eine Frau.
28 Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde und machet sie euch untertan und herrschet über die Fische im Meer und über die Vögel des Himmels und über alles Lebendige, was auf Erden kriecht!
Auch diese ‚Landwesen‘ segnet Gott, aber nicht nur mir der Fruchtbarkeit, sondern auch mit dem Auftrag, über die Erde zu herrschen und alles darin.
29 Und Gott sprach: Siehe, ich habe euch alles Gewächs auf Erden gegeben, das Samen trägt, auch alle Bäume, an welchen Früchte sind, die Samen tragen; sie sollen euch zur Nahrung dienen;
Nun spricht Gott erstmals zu den Menschen, die Menschen hören zum ersten Mal Gottes Stimme. Seine Stimme, voller Güte und Barmherzigkeit – mit überfließender Liebe erklärt Er den Menschen den primären Zweck der Vegetation: sie soll dem Menschen zur Nahrung dienen. Ebenso erfahren die beiden ersten Menschen, dass Gott ihnen dies alles gegeben hat, damit sie davon essen können. Hier findet also die Übergabe der Schöpfung an den Menschen statt – welch große Aufgabe! Welch große Verantwortung! Welch übergroßes Geschenk! Sicher waren die beiden Menschen absolut glücklich über dieses Geschenk und die Gegenwart Gottes.
30 aber allen Tieren der Erde und allen Vögeln des Himmels und allem, was auf Erden kriecht, allem, was eine lebendige Seele hat, habe ich alles grüne Kraut zur Nahrung gegeben. Und es geschah also.
Gott macht allerdings eine Einschränkung: Landtiere und Vögel fressen grünes Kraut. Hier steht nicht, dass die Menschen Tiere essen sollen oder dass Tiere andere Tiere fressen. Am Anfang sind sowohl Menschen als auch Tiere Vegetarier. Ferner steht in dieser Übersetzung, dass Tiere eine Seele haben. Damit ist nicht der unsterbliche Teil gemeint, sondern unter Seele sind die Empfindungen und Emotionen, das ganze Gefühlsleben zusammengefasst.
31 Und Gott sah an alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut. Und es ward Abend, und es ward Morgen: der sechste Tag.
Und nun war die Schöpfung vollendet. Gott warf noch einmal einen prüfenden Blick auf alles – und mit Sicherheit verschaffte er sich nicht nur einen oberflächlichen Überblick, sondern sah sich alles noch einmal sehr genau an. Und Gott konnte nur eines feststellen: in all der Vielfalt und Größe war doch nur Seine Perfektion zu sehen und also war alles sehr gut. (Nur hier steht die Steigerung zu gut – sehr gut.)

Bibeltexte aus Schlachter 1951

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