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Worte

Psalm 37,16

16 Das Wenige, das ein Gerechter hat, ist besser als der Überfluß vieler Gottlosen.

Das ist natürlich völlig gegen den Mainstream: wenig zu besitzen bedeutet Armut und somit Ausgrenzung. Wirtschaftliche Erfolglosigkeit wird gleichgesetzt mit Nichtsnutzertum. Aber der Vers hier ist ebenso wenig Gesetz: der Gerechte darf durchaus Besitz haben (Abraham z. B. war sehr reich). Warum ist das Wenige also besser als der Überfluss? Nun, Besitz bindet. Er bindet Zeit und Geld, die besser für den Herrn eingesetzt werden könnten. Zudem hortet der Gottlose Besitz, weil er darin Glückseligkeit zu finden hofft. Für kurze Zeit mag dies sogar zutreffen. Jeder freut sich über ein neues Haus oder ein neues Auto. Aber der Gottlose ist abhängig von diesen Dingen. Und je mehr er hat, desto abhängiger ist er. Er verfällt dem Strudel des immer mehr, immer schneller. Und nichts davon kann er in die Ewigkeit mitnehmen und nichts davon bringt ihn Gott auch nur einen Millimeter näher. Der Gerechte muss also nicht mit Neid auf den weltlichen Erfolg des Gottlosen schauen, denn er hat seinen Schatz im Himmel. Dieser ist so unendlich wertvoller als alles Weltliche, dass es keines Neides bedarf. Zudem kann der Gerechte, der wenig besitzt, seine Kraft und Zeit auf Gott richten und ist nicht damit beschäftigt, dem Mammon hinterher zu laufen.

Bibeltext aus Schlachter 1951

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Über Michael Richter

https://jakobamjabbok.wordpress.com/2010/07/23/zur-person/

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