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Persönliches

Zu den Waffen!

Was gehört denn zuerst mal auf die Agenda? Was sagt die geistliche Waffenrüstung?

  • Hüftgürtel der Wahrheit

    • Was ist Wahrheit? Da wäre zuerst einmal die absolute Wahrheit des Wortes Gottes. Aber auch die Wahrheit, die sich ganz allgemein von Lüge, Betrug, Geschwätz und Witzelei unterscheidet. Also: immer die Wahrheit sagen. Eine Rede sei Jaja, neinnein, und was darüber ist, ist von Lüge. Bedeutet für mich in letzter Konsequenz: jedes unnütze Wort vermeiden, sich nicht über andere lustig machen, sich nicht über andere das Maul zerreißen, keine Schimpfworte benutzen – schon gar nicht zum Spaß -, auch fantasievolle Umschreibungen weglassen, wenn die Wahrheit kurz und knapp ist.
      Warum Hüftgürtel? Er hält die Kleidung zusammen, so dass man gut gekleidet daher geht und der Wind nicht Teile des Gewandes hoch weht oder man sich darin verheddert.

  • Brustpanzer der Gerechtigkeit

    • Gerecht zu anderen sein, keine Ungerechtigkeit zu lassen. Die Gesetze des Landes, aber vor allem die Gebote Gottes halten. Ebenso Gemeindezucht üben und notwendige Bestrafungen in der Erziehung durchführen. Dabei natürlich nicht die Gnade des Herrn vergessen.
      Der Brustpanzer schützt die wichtigsten Körperteile beim Kampf und vor allem das Herz. Wer Gerechtigkeit übt, trägt damit auch zur Bewahrung des eigenen Herzens bei. Zudem hat der Brustpanzer auch meist ein Gegenstück auf dem Rücken, der damit ebenso geschützt ist.

  • Schuhe der Bereitschaft des Evangeliums des Friedens

    • Das entspricht dem allgemeinen Missionsauftrag: Gehet hin und verkündet … Die Suchenden kommen nicht zu mir, sondern ich muss zu ihnen gehen. Genauso wie sich Gott uns Menschen in der Person Jesu genähert hat, muss auch ich bereit sein, das Evangelium hinaus in die Welt zu tragen. Das müssen keine fernen Länder sein; das beginnt direkt vor der Haustür bzw. schon im Haus bei den eigenen Kindern.
      Allerdings dient das Evangelium auch als Rückzugspunkt, zu dem man sich in Zeiten der Not flüchten kann.

  • Schild des Glaubens

    • Mit dem Schild kann ich sehr flexibel die verschiedensten Körperteile vor einem Angriff schützen. Schon ein kleiner Schild, geschickt eingesetzt, tut hier einen guten Dienst.
      Tatsächlich ist es der Glaube, der reine Glaube an das, was in der Heiligen Schrift steht, der imstande ist, Angriffe abzuwehren. Denn wo mein Denken begrenzt, eingeengt und ich-bezogen ist, da ist es die Weisheit des Wortes Gottes, die mir den Weg weist, um den Angriffen Satans zu widerstehen.

  • Helm des Heils

    • Der Kopf ist die Zentrale des Denkens und der Erkenntnis. Hier sitzen die meisten Hauptsinne des Menschen, über die er empfangen und geben kann, was Gutes von Gott kommt. Daher bedarf der Kopf eines besonderen Schutzes. Sitzt der Helm mittels Kinnriemen und genauer Passform gut am Kopf, so ist die Schaltzentrale des Körpers ideal geschützt. Von hier gehen die Befehle aus, hier werden Entscheidungen getroffen, hier werden Erfahrungen gesammelt und bewertet.
      Das Heil, oder besser die Heilsgewissheit, bewahren uns davor, gänzlich auf Abwege zu geraten. Das Heil vermittelt uns persönliche Heilung, persönliche Kindschaft und einen sicheren Halt in den väterlichen Händen unseres Gottes.

  • Schwert des Geistes

    • Nach all diesen Defensiv-Waffen kommt hier zuletzt(!) die Waffe, die sowohl zum Angriff wie auch zur Verteidigung genutzt werden kann. Der Heilige Geist, der uns das Wort Gottes aufschließt, befähigt uns, unseren Glauben zu verteidigen – sowohl vor uns selbst als auch vor anderen – und der Welt das Wort Gottes vorzuhalten, damit sie erkennt, woran es ihr fehlt. Das Schwert kann zustechen und Familien auseinanderreißen, ebenso wie es Seele und Geist scheidet, indem das trügerische Herz nicht mehr die Kontrolle hat, sondern der Geist-geleitete Geist des Menschen.

Und wo wir gerade beim Thema sind: der Soldat, der diese Rüstung trägt ist seinem Herrn treu ergeben, diszipliniert und allzeit bereit zum Kampf. Er kennt keine Trägheit und vertraut auf den versprochenen Lohn. Er kennt das Ziel und er kennt seinen Herrn, dem zu folgen das einzig Lohnende in dieser Welt ist. Amen.

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Über Michael Richter

https://jakobamjabbok.wordpress.com/2010/07/23/zur-person/

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