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Was hindert den Trost?

Wenn ein glimmender Docht auch mehr Rauch als Feuer enthält, enthält doch auch das lodernste Feuer noch reichlich Rauch. Durch unsere Erdgebundenheit behalten wir immer einen Rest Fleischlichkeit. Wir können unseren alten Menschen nie ganz verleugnen und ihn auch nie ganz ablegen. Wenn der Herr den glimmenden Docht gesäubert und das geknickte Rohr aufgerichtet hat, so enthalten beide doch weiterhin Fehler. Sie sind nicht perfekt und die Arbeit des Herrn an jedem einzelnen von uns ist ein Leben lang nicht beendet. Wir dürfen uns also nicht allein dadurch entmutigen lassen, dass wir immer noch fehlerhaft sind. Auch unsere Heilsgewissheit berührt das in keinster Weise.

Doch in den Anfechtungen, die wir erleben und die uns zuweilen sehr niederschmettern, sehen wir auch noch auf unsere ohnehin vorhandene Fehlerhaftigkeit und meinen, dass diese Gott doch daran hindern müsse, sich weiterhin mit uns zu beschäftigen.

Wenn Krankheit uns niederdrückt und uns gar der Fähigkeit beraubt, die Dienste auszuführen, die wir bisher so gerne für den Herrn getan haben, geraten wir ebenso leicht in die Gefahr zu glauben, wir wären vor Gott nichts mehr wert und unnütz. Das Beten wird uns schwer, die Lebenslust schwindet dahin und wir nehmen Gottes Güte nicht mehr wahr.

Dann sind es noch üble Gedanken, die uns von Gott fort treiben wollen. Gedanken, die wir vielleicht aus unserer Vergangenheit hoch schießen oder Gedanken, die durch den Genuss schädlicher Medien in uns erzeugt werden. Sie erscheinen uns schrecklich, doch sie kommen mit solcher Macht in uns hoch, dass wir denken, dass ein wahrhaft Erretteter doch wohl kaum solche Gedanken haben könnte. Und wieder ermattet unser Glaube daran.

Wiederum vergleichen wir uns in solchen Situationen mit anderen, die offenbar niemals solche Anfechtungen erleben noch fähig zu sein scheinen, solche Gedanken zu hegen. Doch in Wirklichkeit dürfen wir uns einer Tatsache ganz gewiss sein: anderen ergeht es nicht besser. Jeder Mensch auf dieser Welt steht auch unter dem Einfluss dieser Welt. Einzig der rechte Umgang mit diesen Einflüssen unterscheidet den Christenmenschen von dem Verlorenen. Mag uns auch der eine oder andere heiliger als wir selbst erscheinen, dürfen wir doch sicher sein, dass auch ein Pastor und Ältester nicht frei ist von solchen Erscheinungen, die seinen Glauben prüfen. Ja, wäre dem nicht so, müsste man direkt seinen Glauben anzweifeln, denn dann hätte Satan ja jegliches Interesse an ihm verloren. Doch Satan ist gerade an solchen interessiert, die stark in Lehre und Seelsorge eingebunden sind. Sie sind Hauptziel seiner Angriffe und Verlockungen, denn wenn er diese in seine Gewalt bekommt – und sei es nur mit dem Hauch einer Irrlehre – so kann er durch sie unter hunderten und tausenden wirken.

Jede Anfechtung, die wir durchleiden, ist für uns ein Anteil an Christi Leiden, dass wir mit Freude mit Ihm teilen dürfen. Er hat für uns alles gelitten und jede Pein, die wir wegen Ihm erleiden, dürfen wir erleiden zur Ehre Gottes. Ohne Prüfung geschieht uns kein Leid. Keine Prüfung vergeht ohne Leid. Aber jede Prüfung dient zu unserer Läuterung. Gott, der Allmächtige, nutzt diese, um uns zu reinigen, um uns zu noch brauchbareren Werkzeugen Seiner Liebe zu machen.

Kann ein grünes Feld vom kalten, grauen Regen der Industriestädte erzählen? Kannst du dem Weinen mit einem Lächeln begegnen?

Zudem ist es eine Tatsache, dass wir nicht einfach im Glauben wachsen. Nein, wir wachsen in der Erkenntnis unserer Sünden und daher ist es nur natürlich, dass uns diese Erkenntnis auch immer mehr beunruhigt. Doch Gott lässt uns zum Ausgleich dafür auch in der Erkenntnis Seiner Gnade wachsen, durch die Er uns täglich durch alles Leid hindurch trägt. Wo Rauch ist, ist auch Feuer, sagt die menschliche Weisheit und was könnte wohl richtiger sein in diesem Fall? Lassen sich Silber und Gold einfach so in Reinstform aus dem Erz schneiden? Verbrennt Holz gänzlich ohne Rauch? Nein, und deswegen brauchen wir den wachsenden Eindruck unserer Schlechtigkeit auch nicht mehr zu fürchten als Gott. Wir dürfen diese Angst nicht überhand nehmen lassen, so dass wir die Furcht Gottes aus den Augen verlieren.

Vielmehr dürfen wir uns immer wieder an Gott wenden, gleich wie sehr unsere Augen vom Rauch unserer Sünden vernebelt sein mögen, denn Er hat für alles auch einen Ausgang geschaffen.

Sie dir ein Zimmer an, in das früh am Morgen das Sonnenlicht hereinbricht. Plötzlich fliegen überall kleinste Teilchen durch die Luft. Waren sie in der Nacht etwa nicht da? Hat die Sonne sie hereingebracht? Nein, sie waren schon immer da, aber erst im Licht werden sie sichtbar. Im Licht der Gnade und Herrlichkeit unseres Herrn kommt alles in uns zum Vorschein, das Gute wie das Schlechte. Er produziert es nicht und es ist auch keine Folge unseres Glaubens. Ganz im Gegenteil. Es ist Folge unseres Glaubens, dass wir immer mehr dieser störenden Partikel in uns wahrnehmen und das sie uns auch immer mehr stören.

Gott zieht uns immer weiter zu sich. Doch Gott ist heilig und in Seiner Gegenwart kann Er keine Sünde dulden. Doch wir sind sündig und je näher wir Ihm kommen, desto deutlicher wird das und desto stärker ist auch unsere innere Ablehnung derselben. Wenn wir in der Gnade wachsen, kann unsere Abneigung gegen Sünde nur wachsen. Aber das Fleisch wird sich auch immer wieder gegen diese wachsende Gnade auflehnen, das liegt in der Natur des Fleisches. Und der „Rauch“ dieses Fleisches darf uns auch zunehmend unangenehmer werden. Doch das Licht der Gnade wird uns dafür zunehmend angenehmer.

Doch all dieses Auflehnen in unserer Schwachheit darf uns nicht davon abhalten, zu beten und Gottes Wort zu studieren. Wer meint, er könne selbst nicht mehr beten, lasse andere für sich beten. Und auch jeder seiner eigenen Seufzer wird der Heilige Geist in den Himmel an Gottes Ohr tragen und dort wird es gehört werden. Wer nicht lesen kann, solle sich vorlesen lassen. Es werden sich immer Geschwister finden, die diesen Dienst gern ausführen werden.

Hätte Jona im Bauch des großen Fisches nicht allen Grund gehabt, aufzugeben? War sein Leben nicht vorbei? Hatte er nicht große Schuld auf sich geladen? Und dennoch betete er aus den Tiefen des Meeres zu Gott und Er zeigte sich gnädig.

Du kannst nicht beten? Bete trotzdem, um es zu lernen. Gott wird dir die richtigen Worte sagen.

Wenn uns solche heiligen ‚Pflichten‘ dann zur Last werden, fragen wir uns häufig, ob wir solche Pflichten dann noch ausführen sollen, obwohl wir sie nicht von Herzen tun. Denn wir werden gelehrt, unsere Dienste und Pflichten von Herzen und somit gerne zu tun.

Wie ist es aber nun bei einem Ruderer, der den Fluss hinauf rudert? Soll er nicht gegen den Strom anrudern, weil dieser ihn doch ständig wieder zurückwirft? Soll er nicht gegen die Flut ankämpfen, weil er nicht so schnell voran kommt, wie er es sich wünscht? Unwillkürlich erinnern wir uns an den Spruch „Nur ein toter Fisch schwimmt mit dem Strom.“ Es ist einfacher, sich treiben zu lassen, aber es ist auch der sichere Weg in den Untergang. Wenn wir uns treiben lassen, gelangen wir ins Meer, in das sich aller mögliche Müll ergießt. Wir aber sind auf dem Weg zur Quelle und die liegt nun mal stromaufwärts. Wir müssen gegen den Strom ankämpfen. Nicht mit wüster unkontrollierter Kraft, sondern mit Ausdauer und Geduld. Lieber mit kräftigen langen Schlägen, die uns immer nur ein kleines Stück voranbringen als mit aller Macht und Schnelligkeit, derer wir fähig sind. Denn mit Geduld kommen wir ans Ziel, mit Schnelligkeit ermüden wir und verfehlen das Ziel.

Wenn wir es uns aber selbst zur Pflicht machen, die richtigen Dinge zu tun, die, welche uns die Bibel lehrt, dann kann das nicht falsch sein. Auch wenn wir sie mit Abneigung ausführen, so ist doch Gott immer bei uns und hilft uns, diese Abneigung gegen das Richtige zu überwinden. Vielleicht kann der eine oder andere von uns bereits auf Pflichten zurück schauen, die ihn eins mit Abscheu erfüllten und die er nun gerne und für den Herrn tut. War darin etwa kein Segen? Und hat Gott sich nicht verherrlicht, indem er uns lehrte, dass alles aus Ihm kommt und wir ohne Ihn zu nichts imstande sind?

Der Israelit musste immer das Beste aus seiner Herde opfern, damit der Herr sein Opfer auch annehmen konnte. Wie aber nun, wenn das Beste nicht fehlerfrei war? War es dann etwa nicht für das Opfer geeignet? Wenn unser Bestes hier und jetzt nicht vollkommen ist und wir aber dennoch wissen, dass es zu geben das Richtige ist, so sind wir gehorsam und durch diesen Gehorsam wird das Opfer auch angenommen.

Wie tröstend ist es im Rückblick, dass wir etwas getan haben, obwohl wir es nicht wollten und es dennoch zum Segen geworden ist. Zum Segen für andere, zum Segen für einen selbst. Wir lernten das Ausharren und Warten auf Gott, denn Er hat uns nie über das Erträgliche hinaus belastet.

Hiob hatte allen Grund, entmutigt zu sein. Er hatte sehr viel Leid zu ertragen. Noch dazu taten seine Freunde wenig dazu, ihn wirklich aufzurichten. Vielmehr klagten sie ihn an und drückten ihn noch weiter nieder. Doch Hiob schrie zu Gott und Gott hörte ihn. Gott ließ Hiob lange und tief leiden, doch Hiob hatte einen dünnen Faden, der ihn vor dem Abreißen bewahrte. Und Gott riss ihn auch nicht ab. Gott richtete diesen geknickten Halm wieder auf und stellte ihn wieder her. Danach stand Hiob in noch größerer Pracht als zuvor da und erfuhr alle Segnungen in doppeltem Maße.

Solange wir Missfallen haben an der Sünde und wir sie verachten, dann sind wir – obwohl wir all diese Dinge tun – unter Gottes Gnade. Würde denn jemand, der nicht die Weisheit Gottes annimmt, je seine Sünde hassen? Würde er nicht viel mehr Gefallen finden an all dem, was er nicht tun darf? So sind die Uneretteten, dass sie ihre eigene Lust suchen und sich daran erfreuen. Wir aber grämen uns um all der Dinge, die wir tun, die aber gegen Gottes heiligen Willen sind.

Lassen wir uns also nicht entmutigen in unseren Anfechtungen, auch wenn sie uns sehrt tief nieder drücken. Denn eines ist sicher: sie kommen nicht von unserem Vater im Himmel. Denn Er hat sich in Seinem Bund mit uns verpflichtet, ein gerechter Vater zu sein und nicht ein schrecklicher Richter. Und ein Vater hilft seinem Kind in all seinen Schwachheiten. Ein Vater lehrt sein Kind. Ein Vater erzieht sein Kind zum richtigen Handeln. Welches Kind wäre selbst unter einem perfekten Vater ein vollkommen guter Mensch?

Ebenso kommt die Entmutigung nicht von Christus. Er ist es ja, der den glimmenden Docht nicht auslöscht und das geknickte Rohr nicht bricht. Er nutzt unsere Schwachheit, um Seinem Sieg über das Fleisch noch größeren Ausdruck zu verleihen und Er kann umso mehr Seine Gnade an uns zeigen, damit wir uns des Herrn rühmen können. Äußere Armut und Verletzung sind kein Grund dafür, Christus zu verlassen oder Ihm eine Schuld zuzuweisen. Oft genug sind wir es selbst, die sich ins Elend geführt haben und oft genug nehmen wir wissentlich in Kauf, uns dem Elend der Welt in einer Weise auszusetzen, die uns sodann mitreißt. Wir kennen die Gefahr mancher Unternehmungen und nehmen es billigend in Kauf; ja, wir machen einen Deal mit Christus und sagen: „Bring mich da durch und ich gebe dir die Ehre.“

Das Amt des Heiligen Geistes ist das des Trösters, nicht des Entmutigers. Daher kann auch Er nicht die Ursache der Entmutigung sein.

Wir sehen also: wir selbst und Satan sind der Grund für diese Entmutigungen. Gott will und wird uns nicht entmutigen, denn das würde Seinem Plan mit uns zuwider laufen und Ihn zum Lügner gegen Sein eigenes Wort machen.

Jeder einzelne von uns muss also bedenken, dass wir, wenn wir auch nur in die Nähe der Vermutung geraten, der dreieine Gott wäre die Ursache für eine Entmutigung, wir einem falschen Gottesbild anhängen. Eines, das Gott als jemanden darstellt, der uns etwas wegnehmen will, um uns zu übervorteilen. Es ist nicht die Bedrängnis an sich, die uns die Hoffnung sinken lässt, sondern unsere falsche Gottesvorstellung.

Unsere Schwäche bricht nicht den Bund mit Gott. Ist etwa Schwäche des Mannes oder Frau ein biblischer Grund für eine Scheidung? Wie viel weniger ist dann unsere Schwäche ein Grund für Gott, den Bund mit uns aufzukündigen?

Ebenso ist der Ehemann dazu aufgerufen, mit dem schwächeren Gefäß, der Ehefrau, Nachsicht zu üben. Christus ist der Ehemann der Gemeinde, wir sind Teil der Gemeinde und also hat sich Christus uns gegenüber zu der gleichen Pflicht erklärt, so dass uns unsere Schwäche auch nicht von Seiner Gnade ausschließen kann.

Und letztendlich, wenn Christus sich unseren Schwachheiten gegenüber nicht erbarmen würde, wo wäre dann Sein Volk? Es gäbe schlicht kein Volk Gottes!

Folgendes sollten wir uns also immer vor Augen halten:

  • Wo die Sünde aus der Schwachheit kommt und nicht etwa aus eigener Stärke, da hat auch das Werk der Gnade begonnen. Denn ohne das Leben in Christus gibt es keine Schwachheit in Ihm. Wir würden uns doch selbst für stark und unsere Sünden für rechtens halten.
  • Wir haben eine Neigung für die besten Dinge entwickelt. Auch wenn wir im Zickzackkurs auf den Himmel zu schlingern, die Richtung ist richtig. Und wir lassen uns belehren und wieder auf den richtigen Kurs bringen.
  • Wir bekommen ein schlechtes Gewissen, wenn wir das Böse tun. Wenn wir Gott für zu streng halten und unsere Lässigkeit Seinem Wort gegenüber rechtfertigen, so sind wir nicht gut. Da uns aber unser Gewissen plagt und wir die Gerechtigkeit und Heiligkeit Gottes im Innersten anerkennen, lassen wir uns auch von Ihm leiten.
  • Da wir uns mit Christus vermählen lassen, gibt es auch keinen legalen Grund mehr, sich von Ihm zu scheiden. Unser Gewissen würde sofort Alarm schlagen, wenn wir Dinge zu tun beschließen würden, die den Bund mit Gott auflösten.

Schwäche ist schließlich nicht Mutwilligkeit, sondern eben Schwäche. Sie steht außerhalb unserer Kraft und außerhalb unseres Willens. Nur die Kraft Gottes kann die Folgen unserer Schwäche kompensieren. Und er ist voller Gnade.

Wie sonst hätte aus der unseligen Beziehung Davids mit Batseba der weise König Salomo hervorgehen können? Gott hat hier nicht zum ersten Mal das Erstgeburtsrecht ‚missachtet‘. Schon Jakob hat er Esau vorgezogen, weil es sein Wille war und David hatte vor Batseba nicht nur schon mehrere Ehefrauen, sondern auch Kinder. Davids Bruch mit Gott durch den Ehebruch mit Batseba und die Ermordung Urias, ihres Ehemannes, hatte schließlich den Tod des unehelich gezeugten Kindes zur Folge. Doch weil David sich vor Gott demütigte und die gerechte Strafe auf sich nahm, segnete Gott die Ehe Davids und Batsebas gleich darauf mit Salomo.

Gott ist heilig und gerecht. Er ist treu und wahrhaftig. Er ist derselbe gestern, heute und morgen. So gnädig, wie er an David gehandelt hat, der monatelang sein Gewissen niederrang, so gnädig handelt Er auch heute noch an uns.

Sagte unser Herr nicht: „Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, so will ich euch erquicken!“ (Mt, 11,28)? Und mit alle wird Er wohl auch ALLE gemeint haben. Und so wird Er auch die erquicken, die zu Ihm kommen, obwohl Zweifel sie bedrücken, obwohl eine Anfechtung sie niederhält, obwohl sie vor Krankheit kaum geradeaus denken können, obwohl sie meine, Er wollte nichts mehr von ihnen wissen. Kein Vater lässt sein Kind im Stich, nur weil es krank ist. Kein Vater erwartet von seinem Kind Höchstleistungen, zu denen es nicht imstande ist. Kein Vater verweigert seinem Kind den Trost, wenn es darum bittet und bettelt. Kein Vater kann ein weinendes Kind ertragen, wissend, dass ein kleines Wort ihm der größte Trost sein kann.

Sprüche 14,32: „In seinem Unglück wird der Gottlose umgestoßen, aber der Gerechte ist noch in seinem Tode geborgen.“[1] Dieser Vers weist auf die lebenslange und alles überragende Fürsorge Gottes hin. Er gibt uns alles, Er ist der Weinstock und wir sind die Reben. Er sorgt für uns, aus Ihm kommt alles, zu Ihm führt alles, Er ist der Anfang und das Ende, Er beginnt das gute Werk in uns und wird es auch vollenden. Das ist kein leerer Glaube, das ist keine hohle Hoffnung, das ist unsere Gewissheit. Und die sollten wir uns von einem Lügner, Feind und Mörder nicht nehmen lassen, der unsere Schwachheit wo immer er kann ausnutzt und uns seine ‚Version‘ der Geschichte andrehen will. Erinnere dich in aller Schwachheit und Entmutigung immer wieder an die Wahrheiten, die du schon mal geglaubt hast. Prüfe sie erneut und erkenne, dass Wahrheit Wahrheit bleibt, gleich wie dicht der Nebel sein mag, gleich wie wenig Glut der Docht noch hat, gleich, wie dünn die Faser sein mag, die das geknickte Rohr noch zusammenhält. Gott ist mächtiger!

[1] Revidierte Elberfelder Bibel (Rev. 26) © 1985/1991/2008 SCM R.Brockhaus im SCM-Verlag GmbH & Co. KG, Witten

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Über Michael Richter

https://jakobamjabbok.wordpress.com/2010/07/23/zur-person/

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