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Wem glaubst du?

Wenn Satan bei uns einen Fuß in die Tür bekommt, dann wird er auch immer versuchen, uns Gott als sehr strengen Richter über uns darzustellen. Aufgrund unserer Sündhaftigkeit werden wir das Gericht sodann auch fürchten. Aber es ist nicht das Gericht, das wir fürchten sollen, sondern Gott. Wenn wir in Gefahr geraten, ein falsches Bild von Gott zu haben oder sogar zu vermitteln, muss unsere Zuflucht die Bibel sein. Denn nur hier steht die Wahrheit. Sie steht nicht in den Kommentaren, wir hören sie nicht in Predigten, sondern wir lesen sie in der Schrift. Jegliche Sekundärliteratur muss sich an der Schrift messen lassen. So auch wir. Wir sind als gerettete, gottgläubige Menschen Botschafter an Christi statt. Wir sind die Menschen, die Gott ausgewählt hat, um Seine frohe Botschaft des Evangeliums in die Welt zu tragen und daher müssen auch wir uns an der Schrift messen lassen. Unterlassen wir das, sind wir auf dem besten Wege, uns selbst zu verdammen.

An wen denken wir denn, wenn wir uns Vorbilder suchen? Wer ist es bei dir? Joseph, weil er so träumte wie du und weil er so viele Brüder hatte? Weil er so ungerecht behandelt wurde wie du? Oder ist es Daniel, der von Jugend an bis ins hohe Alter ein so gutes Vorbild für alle Arbeiter und Angestellten ist, die unter einem ungläubigen Chef arbeiten müssen? Oder Johannes, der Donnersohn, weil er vom Hasardeur zum liebevollen Vater vieler Gläubiger wurde? Oder gar David, der alle seine Feinde besiegen konnte? War denn einer von Ihnen so perfekt, dass er uns in allem als Vorbild dienen könnte? Sollten wir nicht vielmehr den zum Vorbild nehmen, der wirklich sündlos, fehlerlos, absolut treu und gehorsam war?

Was würde Jesus tun? (What would Jesus do?) Eine kluge Frage, eine berechtigte Frage. Aber hängen wir uns nicht manchmal lieber an die menschlichen Glaubensvorbilder, einfach, weil wir dann auch unsere Fehler besser ertragen können. Weil wir uns dann sagen können: „Wenn die das geschafft haben, kann ich das auch.“ Und meinen damit, dass wir die eine oder andere Sünde vor Gott unter den Tisch fallen lassen können.

Alarm, ihr Lieben, Großalarm! Alles, was die genannten Personen an Gutem in ihrer Person vereint haben, ist nichts gegen die Fülle und den Reichtum Christi in allen Belangen.

Wer sich auf Joseph beruft, um eine Ungläubige zu heiraten, wer sich auf David beruft, um seinen Ehebruch zu rechtfertigen, wer sich auf Johannes beruft, wenn er eine Stadt verflucht oder wenn er sich auf Daniel beruft, um vegetarisch zu leben, geht auf ganz dünnem Eis. All diese Menschen hätten nie die Kraft, uns jeden Tag von Neuem aufzurichten und uns dazu zu ermutigen, unser ach so sinnloses Leben fortzuführen. Das geht irgendwann an die Substanz und dann müssen auch solche Menschen kapitulieren. Nur Jesus taugt als vollwertiges, allgenügsames Vorbild für wirklich alle Lebenslagen. Und nicht nur das, er ist auch der Einzige, der uns all das geben kann, was wir für ein gelungenes Leben benötigen. Er hat uns an den Start gebracht, Er sorgt dafür, dass wir laufen können, Er zeigt uns die Richtung zum Ziel, Er bringt uns immer wieder zurück auf die Zielgerade und Er ist es auch, der uns am Ziel mit weit ausgebreiteten Armen empfängt.

Er allein erträgt unsere Wut, Er allein bekämpft unsere Angst, Er allein hält unseren Stolz aus, Er allein heilt all unsere Wunden, Er allein ist König, Priester, Freund, Vater, Vermittler, Anwalt, Tröster, Bruder, Prophet, Erfüller, Geber, Weinstock, Fundament. Er ist unser aller Anfang und auch unser aller Ende. Aber Er bringt uns nicht ins Leben, damit wir dann bis zum Tod herum tändeln. Auch steht Er nicht abwartend am Ziel und hält nach uns Ausschau. Nein, Er steht bereit, uns 24/7 das ganze Leben hindurch zu begleiten. Unablässig zieht Er uns zurück auf den schmalen Pfad. Ständig ruft Er uns hinterher, dass Er uns liebt, dass wir Ihn brauchen, dass wir zu Ihm kommen sollen.

Und wir können alles von Ihm lernen, was wir zum Leben brauchen. Deshalb gibt es auch Null Komma Null Null Periode Gründe, auch nur das geringste Misstrauen gegen Ihn zu hegen. Es ist keine Falschheit in Ihm, Er führt uns nicht mal zum Spaß hinters Licht, Er kennt kein Nachlassen und keine Verspätung, Er ist der Weg, die Wahrheit und das Leben.

Doch ich kann nicht nur gut nachvollziehen, dass manch einer sagt: „Ich spüre aber so gar nichts von Gott in mir. Wenn Er gerecht ist, so muss ich Ihm missfallen und so muss Er mein Feind sein.“

Und zum Beweis führst du dann das Alte Testament an: Joseph war überheblich wegen der Bevorzugung durch seinen Vater. Darum musste Gott ihn lange Jahre leiden lassen. Mose war überheblich und jähzornig, deswegen durfte er 40 Jahre lang nur Schafe hüten. David war noch jung und unerfahren, also musste er die Verfolgung durch Saul 7 Jahre lang ertragen. Und schließlich: Gott hat doch sogar sein eigenes Volk 70 Jahre lang verstoßen, weil es ungehorsam war. Und also sagst du: „Ich bin ungehorsam. Also kann Gott mich doch nur verstoßen.“

Also das ist klar alttestamentliches Denken. Lassen wir uns doch vom Neuen Testament eines Besseren belehren:

Matthäus 15:22[1] Da kam eine kanaanäische Frau aus dem Gebiet und rief: „Herr, du Sohn Davids, hab Erbarmen mit mir! Meine Tochter wird von einem bösen Geist furchtbar gequält.“ 23 Aber Jesus gab ihr keine Antwort. Schließlich drängten ihn seine Jünger: „Fertige sie doch ab, denn sie schreit dauernd hinter uns her!“ 24 Er entgegnete: „Ich bin nur zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel gesandt.“ 25 Da kam die Frau näher und warf sich vor Jesus nieder. „Herr“, sagte sie, „hilf mir!“ 26 Er entgegnete: „Es ist nicht recht, den Kindern das Brot wegzunehmen und es den Haushunden vorzuwerfen.“ 27 „Das ist wahr, Herr“, erwiderte sie, „aber die Hündchen unter dem Tisch dürfen doch die Brotkrumen fressen, die ihre Herren fallen lassen.“ 28 Da sagte Jesus zu ihr: „Frau, dein Vertrauen ist groß! Was du willst, soll geschehen!“ Von diesem Augenblick an war ihre Tochter gesund.

Was passiert hier? Kurz nach der Sintflut hat Gott Kanaan, den Sohn Hams, verflucht. Das war nun locker mehrere tausend Jahre her. Die Frau hatte nicht das geringste Recht an Jesus oder seinem Segen. Jesus hatte auch keinerlei Auftrag für die Völker außerhalb Israels. Und doch wagt die Frau, Jesus zu bedrängen. Jesus würdigt sie aber keines Wortes. Auch seine Jünger weist Er zurecht und erläutert ihnen die klaren Grenzen Seines Auftrags. Dann bedrängt Ihn die Frau weiter und Er beleidigt sie geradezu, in dem Er sie mit Hunden – unreinen Tieren – vergleicht. Aufgrund des Fluches hatte diese Frau kein Recht an den Segnungen, die Gott allein für Israel vorgesehen hatte. Die Frau bestätigt das sogar, doch sie spürt, dass Jesus ihre einzige Hoffnung ist. Sie demütigt sich unter Ihn und den Fluch, doch sie bittet dennoch um Gnade und Barmherzigkeit. Ihre Demut wird belohnt und Jesus segnet sie mit der Heilung ihrer Tochter.

Ich weiß nicht, wer von uns seine Abstammung bis Noah oder auch nur bis in die Zeit Jesu zurück verfolgen kann. Manche Juden haben angeblich einen Stammbaum bis Abraham. Mir ist nicht bekannt, dass meine Familie einstmals jüdische Vorfahren hatte. Kann also gut sein, dass ich einer altgermanischen Familie entstamme, aber ich kann natürlich nicht wissen, ob da die Nachkommen Hams, Sems oder Japhets eine Rolle spielten. Aber ich bin kein Jude und war es auch nie. Und somit gehöre ich nicht zum Volk Israel und stehe auch nicht unter dem mosaischen Bund. Zur Zeit Jesu hätte ich genau wie die kanaanäische Frau um Jesu Gnade betteln müssen.

Was aber viel entscheidender ist: Jesus hat sich ihr zugewandt. Und Er hat sich mir zugewandt. Und weil er das getan hat, trifft mich Seine Gnade und Barmherzigkeit. Und dank Seines Kreuzestodes sind es nicht nur die Brotkrumen vom Tisch, die mir zufallen, sondern Kindschaft unter Gottes Vaterschaft, Bruderschaft mit Jesus, Erfüllung mit Seinem Heiligen Geist.

  1. Korinther 1,4 Ich danke meinem Gott allezeit euretwegen für die Gnade Gottes, die euch in Christus Jesus gegeben ist, 5 dass ihr in allem reich gemacht worden seid in ihm, in allem Wort und in aller Erkenntnis, 6 wie denn das Zeugnis von Christus in euch gefestigt worden ist, 7 so dass ihr keinen Mangel habt an irgendeiner Gnadengabe, während ihr die Offenbarung unseres Herrn Jesus Christus erwartet, 8 der euch auch fest machen wird bis ans Ende, so dass ihr unverklagbar seid am Tag unseres Herrn Jesus Christus. 9 Gott ist treu, durch den ihr berufen seid zur Gemeinschaft mit seinem Sohn Jesus Christus, unserem Herrn.

In Christus gibt es keinen Mangel. Keinen Mangel an Wahrheit – Sein Wort offenbart uns alles. Keinen Mangel an Trost – wenn wir ihn doch nur bei Ihm suchen würden. Keinen Mangel an Gnade – wenn wir sie nur voll und ganz annehmen würden.

Er macht uns auch fest bis ans Ende, d. h. Er stärkt und gibt uns Gewissheit. Wir haben kein Recht, Ihn anzuklagen, Er würde uns irgendetwas vorenthalten oder sich gegen uns stellen.

Vielleicht sagst du: „Ach wäre ich doch nur ein glimmender Docht wie die anderen. Das wäre schon mal ein Trost für mich.“ Gut an dieser Aussage ist, dass es hier um dich geht und du dich nicht gegen Christus wendest. Gut ist auch, dass du Ihm die Ehre dafür gibst, dass Er bei anderen das Feuer entfacht hat. Aber wenn du nicht einmal mehr ein glimmender Docht bist, was kümmert dich Jesus dann noch? Mach doch ganze Sache und sage Ihm ab. Wenn du so gar nichts für Ihn empfindest, warum belastet dich dann dein Zustand? Du willst Trost und du hast jedes Recht auf Trost. Doch du fühlst dich unwürdig, diesen Trost auch anzunehmen. Und fürwahr, du hast kein Recht auf diesen Trost. Du bist es nicht wert. Aber in Christus und durch Christus bist du es Gott wert. Du bist es wert, dass Er dich liebt. Du bist es wert, dass Er sich um dich kümmert. Er ist da. Lauf doch in Seine Arme. Wenn du schon meinst, du müsstest zugrunde gehen, dann doch wenigstens in Seinen Armen. Tust du es nicht, gehst du auf jeden Fall zugrunde. Wenn es irgendwo eine echte Chance auf wahre Barmherzigkeit gibt, dann doch bei Jesus.

Für wen ist Jesus denn am Kreuz gestorben? Für die Sünden dieser Welt und somit auch für die Sünder dieser Welt. Einige Seiner letzten Worte galten denen, die Ihn ans Kreuz nagelten: „Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun!“ (Lk 23,34). Selbst Seinen Feinden galt Seine Barmherzigkeit. Denen, die gar nichts von Ihm wissen wollten. Denen, die ihn verspottet, geschlagen und gekreuzigt haben. Sie wollten nichts von Ihm wissen.

Doch du bist anders. Du willst etwas von Ihm wissen. Du willst Ihn kennen und du möchtest, dass Er dich kennt. Sollte Er dich da abweisen? Und wiederum ein Blick auf den verlorenen Sohn. Als er nach Hause kam, blieb der Vater nicht etwa am Tor stehen und wartete geduldig auf die Rückkehr seines reumütigen Sohnes. Nein, er lief ihm entgegen? Warum? Weil sich dieser auf den Weg gemacht hatte zurück zu seinem Vater. Und welcher Vater würde hier sein Herz verhärten und den Jungen einfach mal auflaufen lassen?

Jes 50,10 ruft uns zu: „Wenn er im Finstern wandelt und ihm kein Licht scheint, so vertraue er auf den Namen des Herrn und halte sich an seinen Gott!“

Du siehst kein Licht und willst doch weitergehen? Da ist nur Dunkelheit um dich und du weißt nicht, ob du beim nächsten Schritt gegen eine Wand läufst oder eine Treppe hinunterstürzt? Seemänner früherer Tage, als sie noch ohne Radar und Echolot unterwegs waren, haben in einer solchen Situation den Anker geworfen, um ein wenig Halt zu haben.

Steh also still und ruf den Namen des Herrn an. Etwas Besseres kannst du gar nicht tun. Und vergiss nicht, dass Er dich herausgerufen hat, nicht etwa du Ihn. Er hat dich auserwählt, eine Rebe an Seinem Weinstock zu sein. Er hat dich zuerst geliebt. Und somit ist nichts abhängig von dir, sondern einzig von Ihm. Sein Wille entscheidet. Wir dürften nicht einen Schritt auf Ihn zu tun, wenn Er sich nicht zuerst zu uns herab gelassen hätte.

Wenn wir also total geknickt sind und unser Herz seufzt, so hallt hier etwas von Jesus zurück: Er hat uns zuerst angeschaut, also dürfen wir jetzt auf Ihn zurück schauen. Dieser letzte Rest Liebe zu Ihm, den wir noch verspüren, ist eine Reflektion Seiner Liebe zu uns.

Und wenn wir gleich welches Leid ertragen müssen, so können wir doch sicher sein, dass Er dieses Leid kennt. Er hat im Garten Gethsemane mit Gott und Seinem Aufrag gerungen, weil Er wusste, dass Er unsägliche Schmerzen würde erleiden müssen. Er hat sich dessen aber nicht erwehrt. Er ist davor nicht geflohen.

„Jesus wurde ins Gesicht geschlagen und konterte nicht mit einem fantastischen Fallrückzieher auf den Hinterkopf. Er wurde mit Worten attackiert und zerlegte Seine Feinde nicht mit messerscharfen, sarkastischen Retourkutschen. Als sie Ihm ins Gesicht spuckten, rastete Er nicht aus und verteidigte Seine Ehre. Als Er unter falscher Anklage stand, stand Er nicht für sich selbst ein und nutzte vernichtende Argumente. Er hätte gewusst, wo das Gewehr ist (denn Er ist allwissend), aber Er hätte es nicht benutzt.“[2]

Jesus hätte alle himmlische Macht in Bewegung setzen können, um da wieder heraus zu kommen. Aber Er ging ans Kreuz. Er wusste, was kam und ging. Wir wissen nicht, was alles auf uns zukommt. Wir können nicht eine Sekunde in die Zukunft schauen. Schon im nächsten Augenblick kann alles ganz anders sein.

Sich jammernd zurückziehen und die Vergangenheit betrachten, ist immer der falsche Weg. Gott anzuklagen ebenfalls. Sich auf menschliche Lösungen zu verlassen, ist ein Fehler. Die Lösung für alles steht in der Schrift.

Um Christi willen zu leiden, dürfen wir uns erfreuen. Um unserer Erziehung willen zu leiden, darf uns dankbar machen. Denn wir brauchen Läuterung, denn ohne Läuterung findet keine Reinigung statt. Wir brauchen auch das Leiden mit und in Christus, weil wir sonst nicht lernen. Doch wir dürfen uns unser Leiden nicht schlechter reden, als es ist und wir dürfen uns den, der uns in diesem Leiden stets begleitet, nicht madig machen lassen. Denn dann kann unsere Hoffnung nur noch sinken.

Stattdessen dürfen wir uns daran erinnern (lassen), dass Jesus für uns unendlich mehr gelitten hat. Wir nippen nur an diesem Kelch, Er aber trank ihn bis zur Neige. Und so ist es uns zur Lehre, von diesem Leiden ein wenig zu spüren, damit wir umso mehr das Opfer Jesu achten können.

Fehlt es Jesus an irgendetwas, das Ihn als Tröster für alle Leiden disqualifizieren könnte?

  • Er hat die Vollmacht vom Vater bekommen. Matthäus 28,18: „Mir ist gegeben alle Macht im Himmel und auf Erden.“ Alle Macht ist bei Ihm. Somit beherrscht Er alle Elemente, alle Geschöpfe und alles Geschaffene. Die Gesetze der Naturwissenschaft sind aus Seiner Hand, ebenso wie chemische Zusammensetzungen und Wirkkräfte. Also was fehlt denn noch?
  • Jesaja 9,5: sein Name ist „starker Gott“. Das ist jetzt nicht einfach ein Attribut, das Er hat, weil ein Gott so etwas eben hat. Nein, die Stärke kommt ja aus Ihm selbst. Er ist die Stärke schlechthin. Also fehlt es Ihm auch hier an nichts.
  • Hebräer 2,18 „denn worin er selbst gelitten hat, als er versucht wurde, kann er denen helfen, die versucht werden.“ Diese Weisheit aus Erfahrung ist eben nicht bloße Erkenntnis darüber, dass bestimmte Dinge tatsächlich Schmerzen verursachen, sondern mitgefühltes, miterlebtes, mitgelittenes Durchleben des Leids. Und hier ging es nicht nur um körperliches Leiden, sondern auch um geistliches Leiden. „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ schrie Jesus vom Kreuz. Und Gott hatte Ihn wirklich verlassen. Weil all die Sünde der Menschheit auf Ihm lag, konnte sich Gott nicht mehr Seinem Sohn zuwenden. Somit hat auch Gott gelitten, nämlich die Trennung von Seinem einzigen Sohn. Auch hier gibt es keinen Makel zu entdecken.
  • „Denn wir sind Glieder seines Leibes, von seinem Fleisch und von seinem Gebein.“ (Epheser 5,30). Wenn Jesus als Haupt der Gemeinde einen jeden von uns in Seinen Leib eingefügt hat, wie könnte Er dann jemals die Bereitschaft dazu verleugnen, sich auch um jeden einzelnen von uns zu kümmern? Ich meine, wie verdreht ist das denn, wenn man einen neuen Finger angenäht bekommt und ihn dann nicht trainiert, sondern verkümmern lässt? Dann hätte man sich die schmerzhafte und teure OP auch sparen können. Sollte Jesus etwas umsonst tun? Oder zum Spaß? Sicher nicht.

Somit besitzt Er also alle guten Eigenschaften eines perfekten Trösters: Vollmacht, Stärke, Weisheit und Bereitschaft. Glaubst du das?

[1] Neue Evangelistische Übersetzung

[2] Aus: Byron Forrest Yawn: What every man wishes his father had told him, S. 45, eigene Übersetzung

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Über Michael Richter

https://jakobamjabbok.wordpress.com/2010/07/23/zur-person/

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