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Wegweiser

Die Segnungen des Neuen Bundes

Wie sieht die Verbindung zwischen Dir und Jesus aus? Was sind die wesentlichen Folgen des Neuen Bundes? Im Nachfolgenden will ich versuchen, zusammenzufassen, was William Guthrie in seinem Buch „Unser Anteil an Christus“ beschrieben hat.
Da ist zum einen die Analogie des Leibes Christi,in dem wir uns alle wiederfinden. Somit werden der reuige Sünder, der sich Christus anschließt, und Christus selbst nicht mehr als zwei, sondern wie Ehemann und Ehefrau, Kopf und Leib, Wurzeln und Zweige als eins angesehen. Das ist eine Wesenseinheit, die einige Folgen mit sich bringt:
1) Epheser 5,29 sagt: „Schließlich hat noch nie jemand seinen eigenen Körper gehasst […]“. Somit können sich auch Glieder und Kopf eines Körpers weder einseitig noch gegenseitig hassen. Der Zorn Gottes wird nicht über die Glieder des Leibes Christi kommen und der Mensch hat gar keinen Grund mehr, Gott zu zürnen, denn ihm „werden alle Dinge zum Besten dienen“ (Römer 8,28).
2) Jesaja 63,9 sagt: „Bei all ihrer Bedrängnis war er auch bedrängt […]“. Also gibt es eine außergewöhnliche Art von Zuneigung und Zusammengehörigkeitsgefühl zwischen Mensch und Gott. Gott fühlt mit allen Menschen, die Ihm angehören, mit, mehr als wir uns das vorstellen können.
3) Sowie die Glieder eines Körpers eines zum anderen gehören, ist es im Neuen Bund auch mit dem erretteten Sünder und Jesus. Die ganze Person gehört zu Jesus und Jesus gehört ganz zu dem Menschen, in dem Er durch Seinen Heiligen Geist Wohnung genommen hat.
4) Jeder hat vollständigen Anteil an den Gütern und dem Besitz des jeweils anderen. So wie Gott Eigentümer all meines Besitzes und sogar meines Körpers ist, so bin ich Eigentümer der Gnadengaben Gottes, die Er im Überfluss bereit hält.
5) In solch einer Gemeinschaft herrscht eine große Vertrautheit. Der eine hält vor dem anderen nichts zurück. Gott hat sich uns Menschen vollständig offenbart und so können wir uns Ihm ebenfalls vollständig öffnen, ohne die geringste Angst vor irgendetwas. Ich darf Ihm mein Herz ausschütten, ich kann mein Versagen vor Ihn bringen un djeden Tag Buße, Vergebung und Frieden durch Jesu Fürsprache suchen.
Ist es da nicht geradezu eine Schande und vor allem ein großer Schaden für die Gemeinde Jesu, Sein Volk, wenn sie diese Gemeinschaft nicht viel mehr nutzt als sie es tut? Hat Johannes 16,24 da nicht absolut recht: „Bis jetzt habt ihr nichts in meinem Namen gebeten; bittet, so werdet ihr empfangen, damit eure Freude völlig wird!“?

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Über Michael Richter

https://jakobamjabbok.wordpress.com/2010/07/23/zur-person/

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