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Wegweiser

Hunger

Spürst du eine innere Leere? Wie ist es, wenn du mal wirklich 5 Minuten in dich hineinhorchst? Bist du wirklich zufrieden? Macht dich dein Geld wirklich glücklich und zufrieden? Macht dich deine Arbeit wirklich glücklich und zufrieden? Oder gibt es irgendetwas an dem, was du tust, wo du sagst: „Ich will mehr. Das ist noch nicht alles. Da fehlt noch was.“?

Hast du schon einmal eine echte Anstrengung unternommen, um dich wirklich selbst zufrieden zu stellen? Hast du wegen einer Sache oder wegen eines Zustands eine innere Unruhe, die dich antreibt? Hast du dir vorgenommen, mit dem nächsten Job wird alles anders, aber dann kam doch wieder der alte Trott? Hast du deinen Partner gewechselt, weil du meintest, mit dem nächsten wird alles besser – doch dann kam es genauso wie zuvor?

Stehst du morgens auf und hast gar keine Lust mehr zu irgend etwas? Was suchst du eigentlich? Vielleicht sagen dir die folgenden Worte etwas; vielleicht kommt dir etwas davon bekannt vor:

Wie ein Hirsch nach klarem Wasser lechzt,

so sehne ich mich nach dir, mein Gott.

Meine Seele dürstet nach Gott,

nach dem lebendigen Gott.

Wann darf ich wieder kommen,

wann vor seinem Angesicht stehn?

Tränen waren Tag und Nacht mein Brot,

denn sie sagten täglich zu mir:

„Wo ist denn nun dein Gott?“

Darüber denke ich nach,

und es bricht mir das Herz.

Wie gern zog ich mit der fröhlichen Schar,

mitten im Lärm der feiernden Menge,

und führte sie mit Jubel und Dank in Gottes Haus.

Was bist du so verwirrt, meine Seele,

was stöhnst du in mir?

Die Sehnsucht nach Gott ist in uns hineingelegt, in jeden von uns. Die Sehnsucht nach Gott ist in uns, weil Gott uns geschaffen hat und weil Er will, dass wir mit Ihm Gemeinschaft haben. Wenn diese Sehnsucht nicht gestillt wird, ist der Mensch unvollkommen. Er wird immer leer sein. Er wird nie zur Ruhe kommen. Der Friede wird nie in sein Herz einziehen.

Du kannst Gott leugnen, du kannst Ihn ignorieren. Du kannst Ihn abweisen und anderen Dingen hinterherjagen. Aber nichts wird jemals diesen einen Gott ersetzen. Nichts wird dich von deinen Lasten befreien und nichts wird deine Sehnsucht dauerhaft stillen.

Du sagst, du bist ein guter Mensch. Doch warum liebst du dann nicht alle Menschen? Denn das ist Gottes Maßstab.

Du sagst, du lügst nicht. Doch wie sieht es denn aus bei deiner Steuererklärung, beim Reden über deinen Lieblingsverein, beim Run auf die nächste Beförderung? Bist du immer ehrlich? Denn das ist Gottes Maßstab.

Du sagst, du hast  noch niemanden umgebracht. Aber überlege mal, wie das ist, wenn du jemanden beschimpfst. Du machst ihn nieder, du stellst dich hoch über ihn, du ruinierst vielleicht seinen Ruf. Das ist Rufmord. Hast du noch niemals böse Gedanken über jemanden gehabt? Denn das ist Gottes Maßstab.

Du sagst, du hast noch nie die Ehe gebrochen. Doch du hast in deinem Leben mehr als eine Frau gehabt und vielleicht nur eine davon geheiratet. Du schaust auch heute noch den Frauen lüstern nach. Denkst du nie an andere Frauen? Denn das ist Gottes Maßstab.

Du sagst, du hast noch nie gestohlen. Doch wiederum: wie schaut es mit deiner Steuererklärung, beim Wechselgeld, beim Ableisten deiner Arbeitszeit? Bist du hier immer bei 100%? Denn das ist Gottes Maßstab.

Du sagst, du kümmerst dich um deine Eltern und hast sie lieb. Doch wie oft denkst und redest du schlecht über sie? Hast du sie schon ins Altersheim abgeschoben und besuchst du sie dort? Gottes Maßstab sieht hier anders aus.

Du meinst, du hättest deinen Wohlstand verdient, deine Gesundheit und ein gutes Aussehen. Doch nichts von alledem trifft zu. Es ist reine Gnade nach Gottes Maßstab, dass du all dies haben darfst. Verdient hast du den Tod für jede einzelne deiner Sünden.

Du meinst, einen Gott, der so viel Leid zulässt, kannst du nicht lieben. Doch wer verursacht denn eigentlich all das Leid? Ist nicht genug Nahrung und Geld da, um alle Menschen mit allem, was sie benötigen, zu versorgen? Warum klappt das dann nicht? Wegen des Egoismus einzelner Menschen oder Nationen.

Die Folgen der Sünde der Menschen sind Chaos, Not und Leid. Weil der Mensch sich nicht Gottes guten Geboten unterordnen will, sondern seine eigenen Wege geht, richtet er letztlich nur Schaden an. Diesen Schaden Gott anzulasten, ist zumindest unfair Ihm gegenüber.

Seinen Maßstab als falsch abzulehnen, ist fatal für jeden von uns. Es reißt uns alle in den Abgrund. Doch du wirst Seinen Maßstab nie einhalten können. Nur Gottes Geschenk an dich kann dich retten vor dem Lohn der Sünde – dem ewigen Tod. Die Hölle ist kein exklusiver Saunaclub, indem man nach dem Leben so richtig abchillen kann, sondern ein Ort der völligen Einsamkeit, der totalen inneren Leere und der größten Schmerzen. Niemand sollte dorthin. Gott will auch niemanden dorthin schicken. Doch Er wird es mit denen tun, die nicht auf Ihn gehört haben – und zwar zu Lebzeiten. Gott ist heilig und gerecht, denn Er macht die Gesetze und wird jeden nach diesen Gesetzen richten. Gott liebt aber auch jeden Menschen und deswegen bietet Er jedem das Geschenk Seiner Gnade an. Ein Geschenk kann man nicht kaufen und sich verdienen. Ein Geschenk ist unverdient. Es bedarf nur einer einzigen Entscheidung.

Warum also machst du dir nach all diesen Fehlschlägen nicht wenigstens einmal ehrlich die Mühe, diesen Gott kennenzulernen? Er beißt nicht 😉 und Er wird dich auch ganz sicher zu nichts zwingen. Geh in den nächsten Bücherladen und kaufe dir eine Bibel (Bitte die Vollversion mit dem sogenannten Alten Testament und dem Neuen Testament). Dabei ist es egal, ob du die evangelische Version nach Martin Luther oder die Einheitsübersetzung der ‚Konkurrenz‘ nimmst. Es steht das gleiche drin. Du kannst dir auch den Bibeltext herunterladen. Such einfach im Netz danach. Es gibt Bibel-Apps und es gibt Hörbibeln – alles umsonst, also kostenfrei.

Denn wenn du Ihn schon ablehnst, solltest du wenigstens wissen warum. Wenn du schon alles versucht hast, wird dieser Versuch auch nicht schaden. Wenn du meinst, du kennst Gott, liegst du falsch. Sogar Christen kennen Gott nie vollständig. Aber ihn einfach ablehnen ohne wenigstens den Versuch gemacht zu haben, ihn kennenzulernen, ist mit Sicherheit falsch.

Wage es! Wenn du diese Chance nicht ergreifst, wird es dir einmal sehr leid tun. Gehe nicht davon aus, dass alles, was andere dir gesagt haben, wahr ist.

Überzeug dich am Original. Der Bibel. Dem Wort Gottes.

Tu es. Jetzt.

Bitte!

 

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Über Michael Richter

https://jakobamjabbok.wordpress.com/2010/07/23/zur-person/

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