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Wegweiser

Was suchst du?

Suchst du einen Kumpel, der mit dir durch Dick und Dünn geht und dich aus jedem Mist wieder herausholt? Suchst du etwas, das dein Innerstes voll und ganz erfüllt, so dass all deine Sehnsüchte gestillt sind? Suchst du jemanden, der dir deine Lasten abnimmt und dich immer begleitet? Suchst du die wahre Liebe?

Wo suchst du danach? Liest du Bücher von Poeten und Fantasten, die dir eine heile Welt vorgaukeln? Versuchst du, deinen Kopf von allem Störendem frei zu machen, um ins ewige Nichts einzugehen? Suchst du den wahren Glauben, die wirkliche Religion, die wirklich echt ist? Suchst du die Wahrheit?

Glaubst du an ein Leben nach dem Tod? Glaubst du, dass dieses Leben einen Sinn haben könnte oder sollte? Glaubst du, dass die Menschheit auf einem guten Weg ist zu Frieden und Freiheit?

Hast du von einem Gott gehört, der den Menschen zürnt? Hast du von einem Gott gehört, der alle Nicht-Gläubigen ermorden will? Hast du von einem Gott gehört, der nichts mehr tut? Hast du von einem Gott gehört, der dich einfach so annimmt wie du bist, ohne dass du etwas dafür tun musst?

Welcher Gott ist der richtige? Welche Religion ist die richtige? Was sollst du glauben? Gibt es denn eine Wahrheit?

Wenn es einen Gott gibt, so muss Er ein höheres Wesen sein als der Mensch. Er muss weit über dem Menschen stehen, damit Er von Menschen als Gott anerkannt wird. Seine Macht muss allumfassend sein. Sein Anspruch auf den Menschen und diese Welt muss rechtmäßig sein. Und: Er muss eine Lösung für meine Probleme haben.

Ein Wesen, dass höher ist als der Mensch wird allmächtig und allwissend genannt. Allmächtig bedeutet, Er kann alles, wirklich alles. Er kann schaffen und zerstören, Er kann lieben und hassen, Er kann hier sein und gleichzeitig da. Allwissend heißt, Er weiß alles. Nicht nur, wie die Welt funktioniert, sondern auch, was sich in meinem Inneren abspielt. Es gibt keine Geheimnisse vor Ihm.

Ein solches Wesen erschafft eine Welt und setzt Menschen hinein. Er gibt den Menschen einen Auftrag und ein paar Regeln zum Überleben. Wenn Er ein zorniges Wesen ist, wird Er die Menschen vernichten, sobald sie Seine Regeln übertreten. Das ist so wie im Sandkasten: ich baue meine Burg und ich zerstöre sie auch wieder, wenn sie mir nicht mehr passt. Wenn dieses Wesen den Menschen einen freien Willen gibt, werden diese nicht lange benötigen, um den Zorn ihres Schöpfers hervorzurufen. Und – zack – sind sie wieder weg. Ein zorniger Gott würde also irgendwie in einer endlosen Schleife von Zerstörung und Neuschöpfung festhängen.

Wie aber, wenn dieser Gott zwar zornig werden kann, aber zugleich weise ist. Schließlich ist Er allwissend. Wenn Er etwas plant, weiß Er im Vorhinein, was alles passieren wird. Er weiß, wann ein Grashalm im Frühling wächst und auch, wann der letzte Baum auf Erden gefällt wird (so dies geschehen soll). Von Anfang bis zum Ende weiß Er alles. Und da Er weise ist, weiß Er, dass wenn Er Menschen schafft, denen Er freie Entscheidungsgewalt lässt, diese Ihn enttäuschen werden. Doch wenn Sein Plan ist, einst viele Menschen um sich zu scharen, damit sie mit Ihm in Frieden und Freiheit leben können, kann Er nicht beim ersten Fehltritt wieder alles auf Anfang setzen.

Wenn du also angesichts all des Leids in dieser Welt an einen zornigen Gott glaubst, denke bitte mal darüber nach,  was ein wirklich zorniger Gott mit dir machen könnte, sobald du eine Seiner Regeln brichst. Und frage dich dann, warum Er es nicht tut.

Der Gott, den die Bibel vorstellt, ist ein weiser Gott. Er wird in der Bibel nicht erklärt oder bewiesen, sondern vorausgesetzt. Er ist, Er war immer und Er wird immer sein. Dieser Gott hat den Menschen (und zwar allen Menschen) Regeln gegeben, nach denen sie leben können. Die Schrift erzählt eine Menge über Menschen, die diesem Gott begegnet sind und versucht haben, nach Seinen Regeln zu leben. Sie sind alle gescheitert und trotzdem sagt die Bibel von vielen, dass Gott diese Menschen lieb hatte und dass Er sie angenommen hat. Angenommen, um bei Ihm in Frieden und Freiheit zu leben.

Einmal hat Gott bisher schweres Gericht über die ganze Welt gebracht: Eine weltweite Flutkatastrophe, die Sintflut, raffte alle Menschen bis auf 8 dahin und Gott wagte einen Neuanfang mit diesen. Doch eine solche Katastrophe wird sich nicht wiederholen, das hat Gott versprochen. Davor müssen wir uns nicht fürchten. Denn Gott will nicht, dass wir uns vor Ihm ängstigen, sondern Er möchte als Schöpfer und somit Eigentümer dieser Welt (und des Universums) anerkannt und entsprechend geehrt werden. Weiter nichts.

Doch wie ehrt man einen Gott, den man nicht sieht? Wie ehrt man einen Gott, den die Wissenschaft beerdigt hat?

Zuerst einmal sollten wir alle uns bemühen, diesen wahren Gott kennenzulernen, bevor wir Ihn verurteilen oder für irgendetwas verantwortlich machen. Dieser wahre Gott wird leider nicht in allen Kirchen gelehrt und Seine Lehre wird gerade in der westlichen Welt auch immer mehr zurückgedrängt. Dennoch: noch haben wir alle die Freiheit, in jedem Buchladen oder auch online eine Bibel zu bestellen und sie dann auch zu lesen. Dabei ist es egal, ob diese Bibel nun Einheitsübersetzung, Hoffnung für alle, Luther, Schlachter, Elberfelder etc. heißt (einzig die Neue Welt-Übersetzung ist fehlerhaft). Sie sollte aber alle 66 Bücher des Alten und des Neuen Testamentes enthalten (sogenannte Apokryphen sind für die Glaubenslehre irrelevant).

Einzig in der Bibel lernen wir den wahren Gott kennen. Und wenn du andere auf ihren Glauben hin prüfen willst, prüfe sie mit der Bibel in der Hand. Begehe dabei nicht den Fehler, den viele machen: picke dir nicht die Rosinen heraus oder einzelne Sätze, sondern beachte alles im Gesamtzusammenhang. Zitate von Shakespeare sind zwar einzeln auch ganz nett, aber ohne den Kontext des ganzen Stückes zu kennen, wird auch ein „Sein oder nicht sein“ schal und leer.

Noch ein Wort zur Religion an sich: der Wunsch oder der Gedanke an ein höheres Wesen ist uns allen innewohnend, weil Gotte es so will. Noch nie ist ein Naturvolk entdeckt worden, dass nicht irgendeinen Götterkult betrieben hätte. Auch sogenannte Atheisten glauben an etwas, und wenn sie es auch selbst sind oder vielleicht die Wissenschaft, auf die sie sich gerne berufen.

Apropos Wissenschaft: die Wissenschaft hat bisher weder Gott noch seine Nichtexistenz bewiesen. Wie sollte dies auch möglich sein, bei einem Schöpfer, der doch die Natur mitsamt ihren Gesetzen geschaffen hat? Er steht außerhalb dieser Naturgesetze und ist somit mit unseren begrenzten menschlichen Mitteln nicht messbar. Jeder Physiker wird bestätigen, dass ein zweidimensionales Wesen ein dreidimensionales Wesen nicht als solches erkennen kann. Ebenso ergeht es dem Menschen mit Gott. Wäre Gott an die Physik gebunden, wäre Er nicht allmächtig.

Nun zurück zu deinem Problem. All deine Probleme sind eine Manifestation deines Getrenntseins von Gott. Gott möchte mit dir Gemeinschaft haben, aber du lehnst das ab. Vielleicht hast du tatsächlich Angst vor Gott. Diese Angst muss noch nicht einmal spürbar sein, sie kann unterschwellig vorhanden sein. Du bist vielleicht der Meinung, Gott möchte dein Leben zerstören. Du bist vielleicht der Meinung, Gottes ‚Gesetze‘ würden dich einengen. Du bist vielleicht auch der Meinung, dass Gott dich nicht liebt.

Wenn du Vater oder Mutter bist, beobachte dich doch mal selbst mit deinem Kind. In gewisser Weise ist es deine Schöpfung. Was kann dieses Kind tun, damit es deine Liebe verliert? Wenn du weit genug denkst, kommt dir vielleicht Mord in den Sinn. Hier ist natürlich eine Grenze erreicht, insbesondere wenn der Mord an einem Angehörigen geschieht. Doch du bist nur ein Mensch. Deine Kraft ist begrenzt. Gott ist nicht begrenzt. Gottes Kraft ist unendlich. Er kann auch Mörder lieben. In der Bibel gibt es dazu prominente Beispiele. Oder du denkst an Ehebruch und Vergewaltigung. Auch hier gibt es Beispiele in der Bibel, wo Menschen, die solche Dinge begangen hatten, von Gott geliebt wurden.

Gottes Liebe hat nichts mit der menschlich möglichen Liebe zu tun. Seine Liebe überschreitet alle Grenzen, weil sie keine Grenzen kennt. Seine Liebe ist Teil Seines festen Entschlusses und Planes für diese Welt. Egal welche Seiner Regeln du gebrochen hast, Er hat dafür bereits eine Lösung bereit gestellt. Es gibt nichts, was Ihn davon abhalten kann, auch dich zu lieben. Denn Gott hat Seinen eigenen Sohn nicht verschont. Wegen deiner Taten ist Jesus Christus ausgepeitscht, bespuckt, geschlagen und beleidigt worden. Wegen deiner Taten ist Jesus ans Kreuz gegangen und dort gestorben. Für die Sühnung deiner Taten musste Er sterben. Aber – Er ist auch wieder auferstanden. Er lebt. Und Er will mit dir zusammen sein. Für immer. Er bietet dir ein Leben in Frieden und Freiheit an. Ein Leben, das nur Er geben kann. Ein Leben, das alle Vorstellungen übertrifft.

Was musst du dazu tun? Du musst erkennen, dass du seine Regeln gebrochen hast. Er nennt es Sünde. Diese Sünden trennen dich von Ihm. Du kannst sie Ihm alle sagen; das nennt man Sünden bekennen. Du kannst Ihn um Vergebung für diese Sünden bitten. Seine Vergebung ist garantiert, denn Er wird in deinem Herzen die Ernsthaftigkeit deines Entschlusses sehen. Wenn Er vergibt, steht keine Sünde mehr zwischen dir und Ihm. Dann kannst du Ihn einladen, immer bei dir zu sein, damit du von nun an mehr und mehr nach Seinem Willen leben kannst.

Bedenke bitte noch eines: Jesus ist nicht irgendjemand. Die Bibel lehrt klar und deutlich, dass Jesus und Gott eins sind. Sie sind der eine Gott. Das ist schwer zu verstehen. Aber nimm es für den Augenblick einfach nur an. Jesus existierte schon vor deiner Geburt und vor Schaffung der Welt. Er hatte wirklich richtig viel Zeit, sich zu überlegen, was Er für dich tun musste, um dich zu retten. Er wusste, was auf Ihn zukommt, bevor der erste Mensch geschaffen war. Er aber hatte diesen Mut, unerträgliche Schmerzen auf sich zu nehmen, damit du mit Ihm zusammen sein kannst. Hab du den doch deutlich kleineren Mut, sein Angebot anzunehmen. Du wirst es nicht bereuen.

Suche und du wirst finden.

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Über Michael Richter

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