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Predigten

Heiligt Euch, denn die Welt will Euch verführen.
(2. Tim. 2,19 – 3,9.12)

Wir alle stehen unter dem Schirm des Herrn, weil Er uns aufgrund Seiner Gnade aus dem schier unendlichen Strom von Verlorenen herausgerufen hat. Wie die Schafe der Stimme des Hirten gehorchen, so sind wir herausgetreten, um Gott zu folgen. Wir dürfen die Gewissheit haben, dass Gott uns in- und auswendig kennt, dass er mit uns bestens vertraut ist und wir uns auf Ihn verlassen können. Gott macht keine Fehler. Er hat uns herausgerufen zum ewigen Leben. Darauf baut unsere
feste Hoffnung in dieser Welt. Daher sind wir auch aufgerufen, Seinem Wort zu gehorchen.

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Gottes Ausbildung

Was will Gott von mir?
Wo kann ich Ihm am Besten dienen?
Welche Gabe habe ich?
Wie kann ich diese am Besten einsetzen?
Ist dieser Gemeindedienst der richtige für mich oder soll ich lieber in die Mission?
Warum bin ich an diese oder jene Stelle gesetzt und kann nicht so für Gott arbeiten,
wie ich das gerne möchte?
Wieso ist mein Wunsch, Ihm in rechter Weise zu dienen, schon so lange unerfüllt?
Will Gott mich denn nicht einsetzen?

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Du sollst nicht morden

2. Mose 20,13 lehrt uns: Morde nicht!
Also: Bringt niemanden um! Amen.

[Kunstpause, als wäre die Predigt zu Ende]

Aber Halt! Ist es das? Hat da nicht Jesus auch noch ein Wort zu gesagt? Ging es da nicht um mehr? Und was heißt denn Morden? Hat Luther – und nach ihm viele andere – nicht übersetzt: Du sollst nicht töten? Bezieht sich das nur auf Menschen oder nicht doch auch auf Tiere? Warum hat Israel in der Folge ganze Völker
umgebracht?

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Markus 10,1

Der heutige Text stammt aus dem Markusevangelium. Es ist ein Text, den man gerne überliest, weil keine Lehre in ihm enthalten scheint. Doch gleich zu Beginn des 10. Kapitels, im 1. Vers, finden wir recht wertvolle Hinweise auf Jesu Tätigkeiten und Seine Einstellung dazu. Ich lese aus der revidierten Elberfelder:

Und er brach von dort auf und kommt in das Gebiet von Judäa und jenseits des Jordan. Und wieder kommen Volksmengen bei ihm zusammen, und wie er gewohnt war, lehrte er sie wieder.

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Jakobus 1

Jakobus stellt sich in Seinem Brief als Knecht Gottes vor und sendet den 12 Stämmen in der Zerstreuung (auch Diaspora genannt) seine Grüße. In den meisten Übersetzungen steht hier am Ende einfach nur „Grüße“ oder „Grüße zuvor“ oder etwas Ähnliches. Der Stamm des griechischen Wortes, das hier Verwendung findet, ist
aber mit Freude verwandt. Deshalb und weil im 2. Vers die Freude als Thema aufgenommen wird, kann hier auch gut ‚Freude zuvor‘ stehen.

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Vom verlorenen Sohn

Der heutige Text kommt aus dem Lukas-Evangelium. Es geht um das Gleichnis vom verlorenen Sohn in Kapitel 15. Ein Mann hatte zwei Söhne. Der jüngere forderte frühzeitig sein Erbe ein, dass er anschließend sinnlos verprasste. Erst als er ganz unten angekommen ist, kommt er zur Einsicht und kehrt reumütig zum Vater zurück.
Der Text ist gut bekannt und sicher schon von vielen Seiten beleuchtet worden. Dennoch möchte ich Heute noch einmal den unseren Blick auf den zweiten Sohn lenken. Er blieb zu Hause, während sein Bruder das Erbe verprasste. Er diente treu dem Vater und war der perfekte Sohn. Sicher werden ihn alle hoch geachtet haben.

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Der 20. April 2014

12 Jahre lang wurde in Deutschland am 20. April der Geburtstag eines Staatsführers gefeiert. Alljährlich wurde er zur Kultfigur erhoben und seine Größe gefeiert. Bis zu seinem Tod durch Selbstmord wurden auf ihn ca. 40 Attentate verübt, die allesamt erfolglos blieben und für die Attentäter und ihre Familien schreckliche Folgen hatten. Er stürzte die Welt in ein unglaubliches Chaos und ist verantwortlich für den Tod vieler Millionen Soldaten und vermeintlicher Staatsfeinde, darunter viele Juden. Sein Tod beendete das wohl schrecklichste Kapitel deutscher, wenn nicht europäischer Geschichte. Alle Organisationen in Deutschland, darunter auch die meisten Kirchen, unterwarfen sich teilweise jubelnd, teilweise unter Protest, dieser Diktatur, die angetreten war, Deutschland zu einer weltweiten Großmacht zu etablieren.

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Mut

Ein Mann ging an einem Bahndamm spazieren. In einiger Entfernung sah er ein Kind auf den Gleisen spielen. Mit Entsetzen stellte er plötzlich fest, dass sich ein Zug mit hoher Geschwindigkeit näherte. Es blieb ihm nur eine kurze Zeit, um zu handeln.
Während er das Kind rief, rannte er los. Er konnte das Kind gerade noch von den Gleisen zerren, bevor der Zug unter lautem Getöse über die Stelle fuhr, wo gerade noch das Kind gespielt hatte. Die Menschen strömten herbei und feierten den Mann als Held, die Lokalpresse verfasste eine regelrechte Lobeshymne auf den Helden des Alltags. Sein Mut wurde über alles gelobt.

Werte Geschwister, war das Mut?

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Glaube, Hoffnung, Liebe

Beim Studium der Bibel ist mir aufgefallen, dass unser ganzes Christsein eigentlich auf genau 3 Dingen beruht. Und diese drei hat Paulus im 1. Korintherbrief am Schluss des Hoheliedes der Liebe auch aufgezählt: es sind Glaube, Hoffnung, Liebe. Diese 3 Begriffe kennzeichnen das gesamte Christsein.

Daher will ich heute in aller Kürze versuchen, diese 3 Begriffe etwas näher zu beleuchten. Denn ich möchte, dass wir alle, die wir uns in der Heiligung üben und zur Vollkommenheit streben, wissen, was der Kern dessen ist, was wir versuchen zu erreichen. Zugleich möchte ich uns aber auch daran erinnern, dass all diese Dinge nicht aus uns kommen, sondern in uns hineingelegt werden durch die große Kraft Gottes, unseres Herrn und Königs.

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Erziehung

Mein ältester Sohn ist nun fast 10 und im nächsten Schulhalbjahr steht Sexualkunde auf dem Plan. Die Eltern werden vorab noch über die genauen Inhalte informiert, aber die Lehrerin hat den Eltern den Auftrag gegeben, den Kindern schon mal das wichtigste zu erklären. Sie möchte nämlich nicht die Erste sein, die es den Kindern sagt. Nach dem ersten Schrecken habe ich mich hingesetzt und überlegt, wie ich das wohl anstellen könnte. Wir haben 3 Söhne und nun kommt der erste schon in ‚dieses‘ Alter. Er wird es also am schwersten damit haben, weil ich noch unerfahren bin. Was also ist zu tun?

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Seelsorge

Der Apostel Paulus war ein vielgereister Mann. Er hat die halbe damals bekannte Welt bereist und dabei viel Übles erleiden müssen. Er wurde geschlagen, gesteinigt, ausgepeitscht. Er hat mehrfach Schiffbruch erlitten und war mehrere Jahre unter römischer Herrschaft gefangen. Doch dieser Mann, aus dessen Leben Lukas in der Apostelgeschichte ab Kapitel 9 in aller Kürze berichtet, war ein von Gott berufener Evangelist für die Heiden, Gemeindegründer und gut ausgebildeter Theologe. Man könnte ihn, der einst allein unter dem Gesetz lebte und mit Eifer dafür brannte, als Alttestamentler bezeichnen, der dank der Gnade Gottes Mitautor des Neuen Testamentes wurde. Er war ein großer Theologe, wenn auch oft missverstanden als einer, der die Ehe ablehnte. Aber er war vor allem auch eins: einer, der stets um die Belange der Gemeinde und um ihre geistliche Gesundheit bemüht war. Egal, in welcher Situation er sich gerade befand, wie äußerlich schrecklich sich sein Leben auch gestaltete, hatte er wie kaum ein anderer immer das Wohl anderer im Auge. Und so dürfen wir ihn auch als guten Seelsorger erleben.

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Vom Beackern des Herzens

Jesaja 28,23-29 […]
Für alle, die jetzt eine Predigt zum Thema Landwirtschaft und Gartenpflege erwarten, halte ich eine Enttäuschung bereit. Dieser Text steht im Zusammenhang mit dem Gericht über die Priester und Propheten in Jerusalem, die ihre Arbeit sträflich vernachlässigt haben.

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Teil 1: Sei etwas

Oft hören wir Menschen sagen, ich bin dies oder das:

„Ich bin schüchtern.“

„Ich bin dumm.“

„Ich bin ein Pechvogel.“

„Ich bin ein Glückspilz.“

„Ich bin fertig mit der Welt.“

Ich habe beobachtet, dass uns solche Aussagen allzu oft auch bestimmen. Sie bestimmen unsere Einstellung. Sie bestimmen unseren Tagesablauf. Und sie bestimmen unsere Meinung über uns selbst.

Was sagt Gott darüber?

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Teil 2: Entscheide dich

Nachdem wir uns beim letzten Mal die Grundlagen unseres Glaubenslebens angeschaut haben, und wissen, dass die Rechtfertigung unser absolut tragfähiges Fundament sind und uns die bußfertige Gemeinschaft mit Gott erst ermöglicht, wollen wir uns heute damit beschäftigen, was uns am meisten beschäftigt.

Es sind dies Liebe, Angst und Zorn. Gottes Liebe hat unseren Herrn Jesus Christus dazu bewogen, für uns zu sterben. Wie sieht es aber mit unserer Liebe aus? Wie sollen wir lieben? Wen sollen wir lieben? Was ist Liebe überhaupt?

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Teil 3: Sei ein Sieger!

Im ersten Teil ging es um die Grundlagen unseres Glaubenslebens. Wir wissen, dass die Rechtfertigung unser absolut tragfähiges Fundament ist und uns die bußfertige Gemeinschaft mit Gott erst ermöglicht. Im zweiten Teil ging es um unsere Entscheidungen für die Liebe und gegen Angst und Zorn. Heute soll es um den Sieg gehen.

Doch vor jedem Sieg steht der Kampf.

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Jakobus 1-12

4,1 Woher kommen die Auseinandersetzungen unter euch, woher die Streitigkeiten? Kommen sie nicht daher, dass in euch selbst ein Kampf tobt? Eure eigensüchtigen Wünsche führen einen regelrechten Krieg ´gegen das, was Gott von euch möchte`!

Jakobus spricht hier die Sünder an, die dem Kampf ihrer eigenen Begierden hoffnungslos ausgeliefert sind. Die Begierden richten sich bald hierhin, bald dorthin und zerreißen den Menschen förmlich. Was der Mensch vielleicht Konsumterror nennt, dem er sich hoffnungslos ausgesetzt fühlt, ist vielmehr seine eigene Reaktion auf das schier unendliche Angebot, das seine verschiedenen Lüste immer aufs neue weckt und zu jeder Saison immer wieder (scheinbar) neue Möglichkeiten bietet, diese Lüste zu befriedigen.

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Demut

Wir alle kennen das Buch „Die 2 demütigsten Menschen der Welt – und wie ich den anderen traf“. Dieses Buch erzählt davon, wie ein Mensch zur Demut vor Gott fand und er sich eines Tages auf
wunderbare Weise belohnt sah, als er einen Gleichgesinnten traf. Sie tauschten sich lange Zeit über ihren Weg der Demut aus. Schließlich beschlossen sie, andere an ihren Erkenntnissen teilhaben zu lassen. Sie schrieben ihre Lebensgeschichte auf und boten sie einem Verlag an. Doch der bibeltreue Verleger lehnte es ab. Seine Begründung war, dass er das Buch schon vom Titel her für eine Lüge hielt.
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Im Auftrag des Teufels

Ich habe diesen Film erstmals als Christ gesehen und war erstaunt, wie präzise der Film Satans Schlichen aufzeigte. Von daher ist der Film sehr lehrreich für standhafte Christen. Wegen der expliziten Szenen empfehle ich ihn aber niemandem zu sehen, der Schwieirgkeiten mit der sexuellen Sünde hat. Dennoch habe ich ihn als Beispiel genommen, um die Menschen zu fragen, wie sie sich entscheiden möchten angesichts des Chaos, das Satan in ihrem Leben anrichtet.
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Mein Traum

Ich hatte einen Traum. Ich träumte, ich reichte Gott die Hand und damit waren wir beste Freunde für immer. Er ging mit mir überall hin. Manchmal redete ich zu Ihm, manchmal hörte ich Ihm zu. Ich tat, was ich für richtig erkannte. Ich fügte mich in die Gemeinschaft der Gläubigen ein. Ich verstand wenig und hörte nicht auf den Rat anderer. Ich ging meinen Weg mit Gott. Aber meine Sehnsucht blieb ungestillt. Mein Zorn und meine Angst blieben meine ständigen Begleiter. Sie wurde ich nicht los.
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